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Aktualisierung der Ergebnisse
Könnten sich meine Ergebnisse im Laufe der Zeit ändern?
Ihre Ergebnisse haben wir mit Hilfe der uns vorliegenden Daten und mit Hilfe der Verfahren ermittelt, mit denen wir Ihre Testergebnisse mit diesen Daten abgleichen. Weil wir laufend weitere Daten erfassen und unsere Verfahren permanent verfeinern, können sich Ihre Ergebnisse im Laufe der Zeit noch ändern.
Was könnte sich ändern?
Ihre Prozentanteile für eine Region können sich ändern. Neue Regionen können erscheinen. Bisherige Regionen können verschwinden, insbesondere wenn sie nur einen geringen Anteil hatten. Und vielleicht ändert sich auch gar nicht viel.
Vielleicht sehen Sie auch neue Regionen.
Als AncestryDNA im Jahr 2012 startete, haben wir Ihre DNA mit 22 möglichen Regionen abgeglichen. Wir haben jetzt 302.
Vielleicht werden aus bisherigen Regionen neue Regionen.
In unserem neuesten Update haben wir zum Beispiel unsere Region Ureinwohner Amerikas – Mexiko durch 14 neue Regionen ersetzt, die denselben Bereich abdecken, aber deutlich mehr Präzision und Genauigkeit bieten.
Vielleicht ändern sich die Prozentanteile nach oben oder unten.
Wir haben unsere Referenzgruppe und unseren Zuordnungsalgorithmus aktualisiert, so dass wir bei AncestryDNA sowohl neue Regionen erkennen als auch noch zuverlässiger feststellen können, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihre DNA mit einer bestimmten Region verbunden ist. Diese Verbesserungen führen dazu, dass Ihre Anteile bei den verschiedenen Regionen steigen oder sinken können.
Vielleicht verschwinden einige Regionen ganz aus Ihren Ergebnissen.
Und weil Ancestry inzwischen mehr über die Verbindung zwischen Regionen und DNA weiß, fallen einige Regionen möglicherweise ganz aus Ihren Ergebnissen heraus. Das betrifft insbesondere Regionen, die bisher in Ihren Ergebnissen mit einem geringen Prozentanteil aufgeführt wurden.
Was steckt hinter den Änderungen?
Um die Ergebnisse Ihrer Herkunftsregionen zu berechnen, vergleichen wir Ihre DNA mit der einer Referenzgruppe, wobei wir unsere neusten wissenschaftlichen Methoden anwenden. In dieser Aktualisierung haben wir unsere Referenzgruppe auf über 295.000 Proben erweitert und die wissenschaftlichen Methoden optimiert, die wir zur Analyse Ihrer DNA verwenden.
Eine größere Referenzgruppe liefert einen deutlicheren „Fingerabdruck“.
Unsere Referenzgruppe besteht aus DNA von Personen mit langer familiärer Verwurzelung in einer bestimmten Region bzw. Bevölkerungsgruppe. Die Muster in der DNA dieser Personen sind repräsentativ für die Bevölkerungsgruppen und Regionen, aus denen sie stammen. Es ist wie ein genetischer „Fingerabdruck“, mit dem wir eine Region identifizieren und ihr einen Prozentsatz zuweisen können. Je mehr Proben wir haben, desto deutlicher wird der Fingerabdruck, sodass wir die einzelnen Regionen besser voneinander unterscheiden können. Für Ihre Ergebnisse bedeutet das, dass sie genauer werden und sich ihre Zusammensetzung eventuell ändert. Bedenken Sie jedoch, dass einige Regionen und Bevölkerungsgruppen seit so langer Zeit so gemischt sind, dass es möglicherweise nie einen einzigen Fingerabdruck für sie geben wird.
Eine neue Art, diese „Fingerabdrücke“ zu lesen.
Unser „Algorithmus“ zur DNA-Auswertung kombiniert wissenschaftliche Erkenntnisse und die Verfahrensschritte, mit denen wir Ihre DNA mit den 302 Bevölkerungsgruppen in unserer Referenzgruppe abgleichen und Ihre Herkunftsregionen errechnen. Seit dem Start von AncestryDNA haben wir den Algorithmus bereits einige Male aktualisiert. Unser neuer Algorithmus vergleicht Ihre DNA-Sequenz direkt mit der DNA-Sequenz der Personen in unserer Referenzgruppe, um herauszufinden, mit welchen Bevölkerungsgruppen Sie am engsten übereinstimmen. Dieser direkte Vergleich kann zu subtileren Variationen der DNA-Muster führen, als wir mit unserem vorherigen Algorithmus erkennen konnten. Und diese Muster können uns auf spezifischere Herkunftsregionen verweisen und es uns ermöglichen, mehr Regionen zu Ihren Ergebnissen hinzuzufügen.
Wie kann sich meine DNA ändern?
Keine Sorge, an Ihrer DNA hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, ist, wie viel wir über die DNA wissen, die Menge der verfügbaren Daten und die Art und Weise, wie wir sie nach Hinweisen auf Ihre Vergangenheit durchsuchen können. Sie bleiben ganz und gar Sie selbst.
Veränden sich in der neuen Version meine Erbergebnisse?
Ihre Erbergebnisse ergeben sich aus Ihrer DNA. Mit unserer einzigartigen SideView-Technologie können wir feststellen, welche Ihrer DNA-Anteile von welchem leiblichen Elternteil stammen. Anschließend werten wir beide DNA-Anteile separat aus. Da sich die Zahl und Vielfalt der Bevölkerungsgruppen, mit denen wir Ihre DNA abgleichen, ständig erhöht, können sich auch Ihre Ergebnisse ändern. Möglicherweise stellen Sie bei diesem Update neue Regionen oder Änderungen von Prozentanteilen fest.
Darüber hinaus können Abonnenten, deren DNA mit unserer aktualisierten SideView 2.0-Version verarbeitet wurde, ihre Regionen nach Großeltern anzeigen und werden unter Umständen einige Änderungen an ihren Elternergebnissen feststellen.
Wie ermittelt AncestryDNA die Herkunftsregionen in meinen Ergebnissen?
Ihre Herkunft wird anhand zwei verschiedener wissenschaftlicher Verfahren ermittelt: die Referenzgruppe Ihrer Herkunftsregion und unserer „Genetic Communities“-Technologie.
Die Herkunftsregion- Referenzgruppe besteht hauptsächlich aus Menschen, deren Familien weit zurückreichende und dokumentierte Wurzeln in einer bestimmten Region haben. Unser Regionszuweisungsalgorithmus vergleicht Ihre DNA direkt mit dieser Referenzgruppe, um Ihre möglichen Herkunftsregionen zu bestimmen.
Unsere „Genetic Communities“-Technologie ermittelt Herkunftsgemeinschaften von AncestryDNA-Mitgliedern, die aller Wahrscheinlichkeit nach über gemeinsame Vorfahren miteinander verwandt sind, die aus derselben Region oder derselben Kultur stammen. Diese Gemeinschaften zeigen, wo Ihre Vorfahren in jüngerer Zeit gelebt haben und hingezogen sein könnten.
Die DNA-Analyse beruht auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die wissenschaftlichen Verfahren werden immer leistungsfähiger und wir können auf immer umfangreichere Datenbestände zurückgreifen. Daher können sich Ihre Ergebnisse noch weiter ändern.
Wann wurde meine DNA zuletzt aktualisiert?
Das Datum, an dem Ihre Herkunftsregionen zuletzt aktualisiert wurden, finden Sie unter der Liste Ihrer Regionen. Bitte sehr:
- Herkunft aufrufen.
- Suchen Sie unter Ihren Regionen nach dem „Aktualisiert am . . .“- Datum. An diesem Datum wurden Ihre Herkunftsregionen zuletzt aktualisiert.
Hinweis: Andere Merkmale, wie z. B. Herkunftsgemeinschaften, Merkmale und Matches, können häufiger aktualisiert werden und sich seit diesem Datum geändert haben.
Wie kann ich die Version meine Ergebnisse von vor den neuesten Änderungen herunterladen?
Sie können bis 90 Tage nach einem Update auf die vorherige Version Ihrer Herkunftsergebnisse zugreifen und diese herunterladen, indem Sie den Link „Frühere Ergebnisse und FAQs“ unter Ihren Ergebnissen aufrufen. Ältere Ergebnisse sind nicht verfügbar. (Weitere Informationen finden Sie unter Aktualisierungen von AncestryDNA-Regionen.)
Warum sind einige Gemeinschaften zu Regionen geworden und andere sind Gemeinschaften geblieben?
Regionen und Gemeinschaften basieren auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Prozessen und haben unterschiedliche Anforderungen, was die Entwicklung zuverlässiger Zuweisungsmethoden angeht. Wir neigen dazu, Regionen als „Quellenpopulationen“ zu betrachten, die zusammen Gemeinschaften bilden. Gemeinschaften haben sich möglicherweise am selben Ort gebildet wie die Quellpopulationen, können sich aber auch später bilden, wenn Populationen weiterziehen und miteinander verschmelzen. Je nach Zusammensetzung der Populationen, die die Gemeinschaft ausmachten, und wie lange sie zurückliegt, können sich Gemeinschaften schließlich auch in Regionen entwickeln.
Aufgrund der Unterschiede in der Art und Weise, wie sie aufgebaut sind, und der separaten Technologien, die verwendet werden, um sie zu erstellen, können wir Regionen in einem bestimmten Bereich manchmal spezifischer darstellen als Gemeinschaften. Die Ergebnisse für Regionen können auch empfindlicher auf geringe Mengen genetischer Daten reagieren, was Ihnen Hinweise liefert, die eine Gemeinschaft möglicherweise nicht liefern kann. Wir betrachten Regionen und Gemeinschaften als ergänzende Tools, die zusammen funktionieren, um Ihnen ein vollständigeres Bild Ihrer DNA-Herkunft zu geben, und nicht als konkurrierende Ergebnisse.
Wie testen Sie die Qualität der Referenzgruppe, bevor Sie sie freigeben?
Bevor wir eine neue Referenzgruppe freigeben, testen wir sie gründlich, um sicherzustellen, dass sie präzise und zuverlässige Ergebnisse liefert. In der Entwicklungsphase testen wir unseren Algorithmus an vielen DNA-Proben, einschließlich einiger, die nicht in die Referenzgruppen aufgenommen wurden, um sie als „Test“- und „Validierungs“-Sätze zu verwenden. Wir überprüfen auch, wie gut das Modell funktioniert, indem wir einen ausgewählten Satz von Mitgliederproben verwenden, deren qualitativ hochwertige Familienstammbäume auf eine bestimmte Herkunftsregion verweisen. Diese Proben helfen uns zu sehen, wie sich die Ergebnisse mit dem neuen Update ändern und ob diese Änderungen angesichts unseres Wissens über ihre Familiengeschichte sinnvoll sind. Wenn unser Modell nicht wie erwartet funktioniert, nehmen wir Anpassungen an unserer Referenzgruppe und an dem Modell selbst vor, um es zu korrigieren.
Trotz dieser umfangreichen Tests zeigen sich einige Muster erst dann deutlich, wenn das Update für alle verfügbar ist. Ihr Feedback hilft uns, Muster zu identifizieren, neue Erkenntnisse zu sammeln und unsere Regionen in zukünftigen Updates weiter zu verbessern.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir unsere Referenzgruppen entwickeln und testen, finden Sie in unserem Whitepaper zusätzliche Informationen.
Wie entscheidet Ancestry, welche neuen Regionen jedes Jahr hinzugefügt werden?
Der Prozess der Entwicklung und Hinzufügung neuer Regionen in jeder Aktualisierung erfolgt schrittweise. Unser Ziel ist es, die Vorfahren aller Menschen so gut und präzise wie möglich darzustellen. Dazu überprüfen wir unsere bestehenden Regionen und suchen nach Bereichen, die möglicherweise unterrepräsentiert oder weniger spezifisch sind, als wir es gerne hätten.
Als Nächstes untersuchen wir die Daten, die von den mehr als 29 Millionen Personen in unserer DNA-Datenbank verfügbar sind. Durch die Untersuchung von Mustern in ihrer DNA und ihren Herkunftsfamilien können wir Möglichkeiten identifizieren, bestehende Regionen aufzuteilen, die möglicherweise zu breit angelegt sind, oder völlig neue Regionen in Gebieten mit begrenzter Repräsentation hinzuzufügen.
In einigen Teilen der Welt haben wir möglicherweise noch nicht genügend Proben, um neue, zuverlässige und präzise Regionen zu erstellen. In diesen Fällen kann es einige Zeit dauern, bis genügend Personen von diesen Orten teilnehmen und wir neue Regionen entwickeln können. Wir nutzen auch öffentlich verfügbare Datensätze und private Partnerschaften, um auf zusätzliche Proben von Menschen auf der ganzen Welt zuzugreifen. Diese zusätzlichen Proben helfen uns auch dabei, neue Regionen zu entwickeln und die Regionen im Laufe der Zeit weiter zu verbessern.
Unerwartete Herkunftsergebnisse
Warum enthalten meine Ergebnisse Regionen oder Herkunftsgemeinschaften, die bei einem anderen Familienmitglied nicht erscheinen?
Da es dem Zufall überlassen ist, welcher Teil der DNA an die Nachkommen vererbt wird, stimmen Ihre Ergebnisse nie genau mit denen von anderen Familienmitgliedern überein. (Lesen Sie mehr über Vererbungsmuster.)
Warum haben sich bei mir einige Prozentanteile so stark verändert?
Ein um wenige Prozentpunkte geänderter Wert bei den Regionen ist nicht dramatisch. Aber vermutlich lesen Sie dies gerade, weil sich bei Ihnen ein Wert um 10 bis 20 Prozent oder gar mehr verändert hat. Das kann verunsichernd sein. Hier einige Gründe für stärkere Änderungen.
Bessere Abgrenzung eng verwandter Regionen
Die DNA von Menschen aus eng verwandten Regionen kann sehr ähnlich sein, was die Unterscheidung erschwert. Mit mehr Proben in unserer Referenzgruppe und mit unserem verbesserten Regionszuweisungsalgorithmus sind wir besser in der Lage, Unterschiede in der DNA von eng verwandten Regionen zu identifizieren. In dieser Aktualisierung ermöglichten uns beispielsweise Anpassungen unserer Referenzgruppe und unseres Zuweisungsalgorithmus, Belgien und die Schweiz besser von Regionen in West- und Süddeutschland zu unterscheiden.
Eine bisher aufgeführte Region ist in kleinere Regionen unterteilt worden.
In diesem Fall haben Sie zwar eine Region verloren, dafür jedoch andere hinzugewonnen. In diesem Update haben wir beispielsweise unsere alte Region Kontinental-Südostasien in mehrere verschiedene Regionen aufgeteilt, darunter Kambodscha, Iu Mien, Hmong und Tai-Völker.
Warum fehlt bei mir eine Region, die ich meiner Meinung nach haben sollte?
Wenn eine Region, die Sie in Ihren Ergebnissen erwartet haben, fehlt, kann dies verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel:
Es gibt genetische Einflüsse aus benachbarten Bevölkerungsgruppen.
Einige Bevölkerungsgruppen sind einander sehr ähnlich. So können die genetischen Profile vieler benachbarter europäischer Länder sich stark ähneln, weil sich die Bevölkerung dieser Länder im Laufe der Zeit stark miteinander vermischt hat. Westafrika ist ein weiteres Gebiet, in dem es viele Überschneidungen zwischen den Ländern gibt.
Vielleicht liegt das Ergebnis am Rande Ihres vorhergesagten Prozentbereichs.
Möglicherweise sind die DNA-Übereinstimmungen zwischen Ihnen und den Proben unserer Referenzgruppe nicht ausreichend, um diese ethnische Herkunft in Ihrer DNA zu erkennen.
Vielleicht liegt das Ergebnis am Rande Ihres vorhergesagten Prozentbereichs.
Möglicherweise sind die DNA-Übereinstimmungen zwischen Ihnen und den Mitgliedern unserer Referenzgruppe nicht ausreichend, um diese Region in Ihrer DNA zu erkennen.
Vielleicht war das einfach nur ein genetischer Zufall.
Jeder Mensch erhält 50 % seiner DNA von der Mutter und 50 % vom Vater. Das bedeutet, dass jedes Elternteil die Hälfte seines Erbguts nicht an seine Nachkommen weitergibt. Es könnte sein, dass Sie keine ausreichende Menge derjenigen genetischen Marker geerbt haben, die häufig in einer bestimmten Region vorkommen. Das heißt natürlich nicht, dass diese Region nicht zu Ihrer Familiengeschichte gehört. (Lesen Sie mehr über die genetische Vererbung.)
Das könnte daran liegen, dass die Wissenschaft immer weitere Fortschritte macht.
Die Ermittlung der Herkunft Ihrer Familie anhand Ihrer DNA stützt sich auf einen Datenpool, der laufend erweitert wird, und modernste wissenschaftliche Verfahren, die sich ständig weiterentwickeln. Sie können davon ausgehen, dass sich im Zuge wachsender Datenbestände und des wissenschaftlichen Fortschritts bei der DNA-Analyse hier noch Änderungen und Verbesserungen ergeben werden.
Die von uns festgelegten Regionen sind nicht deckungsgleich mit den politischen Grenzen von heute.
Da sich Ländergrenzen und Wanderungsbewegungen im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verschoben haben, kommt es, dass Regionen nicht mehr genau in die heutigen Ländergrenzen passen. Zum Beispiel können Menschen aus Österreich aufgrund des österreichisch-ungarischen Reiches viele mittel- und osteuropäische Regionen angezeigt werden, wie Osttschechien, das Westkarpatenbecken oder Bayern und Westösterreich. Und einige unserer Regionen, wie etwa die der südlichen Bantuvölker, erstrecken sich über viele Ländergrenzen hinweg.
Warum passen die Angaben in meinen Ergebnissen nicht zu dem, was ich über meinen Stammbaum weiß?
Wenn die Aufschlüsselung Ihrer Herkunft nicht mit dem übereinzustimmen scheint, was Sie über Ihre Herkunft wissen, kann das verschiedene Ursachen haben:
Sie haben nichts von der DNA geerbt, die wir mit einer Region verbinden.
Eltern vererben die Hälfte ihrer DNA an ihre Kinder – aber welche Hälfte das ist, bleibt vollständig dem Zufall überlassen. Deshalb können auch Geschwister unterschiedliche Ergebnisse haben. Auch wenn Sie beispielsweise einen schwedischen Vorfahren irgendwo in Ihrem Stammbaum haben, ist es zum Teil Zufall, ob Sie tatsächlich „schwedische“ DNA geerbt haben. (Die Vererbung von DNA.)
In Ihrem Stammbaum gibt es eine Menge Menschen, die keine Spuren auf Ihre genetische Zusammensetzung hinterlassen haben.
Mit jeder Generation sinkt die Wahrscheinlichkeit, DNA von einer bestimmten Person in Ihrem Stammbaum zu erben. Das heißt, Ihr Stammbaum ist voller Menschen, die zwar keine Spuren in Ihrer DNA hinterlassen haben, aber trotzdem zu Ihrer Familie gehören. Das trifft umso mehr zu, je weiter Sie im Stammbaum zurückgehen.
Nachbarn können einander sehr ähnlich sein.
Wir erstellen einen Teil Ihrer Herkunftsergebnisse, indem wir Ihre DNA mit Personen in unserer Referenzgruppe der Herkunftsregionen vergleichen, die die Welt in 302 sich überschneidende Regionen unterteilt. Diese Vergleiche stützen sich auf statistische Wahrscheinlichkeiten, denn den prototypischen Menschen mit ausschließlich französischer, koreanischer oder ägyptischer DNA gibt es nicht. Weil unsere Angaben statistisch errechnet werden und Regionen sich überschneiden, kann es sein, dass Ihre DNA stärker mit einer benachbarten Region in unserer Referenzgruppe übereinstimmt als mit der Region, in der Ihre Vorfahren lebten.
Gene richten sich nicht nach modernen Staatsgrenzen.
Die Grenzen vieler Länder sahen vor 100 Jahren sehr anders aus, und umso mehr, je weiter man in die Vergangenheit zurückgeht. Es kann daher sein, dass Ihre Vorfahren zwar aus einem bestimmten Land stammen, genetisch aber näher mit den Menschen aus angrenzenden Regionen verwandt sind. Friesen beispielsweise leben in den Niederlanden und Norddeutschland, haben aber auch Verbindungen zu den Angelsachsen in England. Ebenso wenig ist es verwunderlich, wenn die DNA von Personen aus Norditalien eher Frankreich zugeordnet wird.
Ihre Großmutter war vielleicht gar nicht so französisch, wie Sie dachten.
In unserer Vorstellung kommen unsere Vorfahren aus einem bestimmten Ort. Aber ebenso wie viele Menschen heute waren auch die Menschen zur Zeit unserer Vorfahren gemischter Herkunft. Wenn also die Urgroßmutter, die in Frankreich geboren und aufgewachsen ist, tatsächlich nur zur Hälfte Französin war, konnte sie natürlich auch nur viel weniger „französische“ DNA weitergeben.
Manche Gegenden sind einfach kompliziert.
In einigen Regionen, Nigeria etwa, leben viele verschiedene Völker und Gruppen. Andere, zum Beispiel einige Teile Europas, hatten durchlässige Grenzen, und die Leute dort haben Menschen aus den benachbarten Regionen geheiratet. Beide Varianten machen es schwierig, Volksgruppen zu identifizieren oder voneinander zu unterscheiden. Deswegen bleibt die Ermittlung der Herkunft eine permanente Herausforderung, der die Wissenschaftler von AncestryDNA begegnen, indem sie mehr DNA-Daten erfassen und noch eifriger forschen.
Was ist, wenn Sie keine Daten für eine Region haben, aus der meine Vorfahren stammen?
Die Herkunftsregionen in AncestryDNA basieren auf verfügbaren Daten. Aber wie gehen wir vor, wenn uns nicht viele Daten über eine Region vorliegen? In diesem Fall erhalten Sie wahrscheinlich Ergebnisse aus einer oder mehreren benachbarten Regionen.
Und noch zwei Dinge: Einige Volksgruppen unterscheiden sich in genetischer Hinsicht nicht stark genug, um als eigene Gruppen erfasst zu werden. Zum anderen ändern sich Länder im Laufe der Zeit, und heutige Grenzen stimmen nicht unbedingt mit genetischen Grenzen überein. Daher kann es Bevölkerungsgruppen bzw. Länder geben, die in keiner Konstellation eine einzige Region ergeben.
Was ist, wenn Sie keine Daten für eine Region haben, aus der meine Vorfahren stammen?
Die Herkunftsregionen in AncestryDNA basieren auf verfügbaren Daten. Aber wie gehen wir vor, wenn uns nicht viele Daten über eine Region vorliegen? In diesem Fall erhalten Sie wahrscheinlich Ergebnisse aus einer oder mehreren benachbarten Regionen.
Und noch zwei Dinge: Einige Volksgruppen unterscheiden sich in genetischer Hinsicht nicht stark genug, um als eigene Gruppen erfasst zu werden. Zum anderen ändern sich Länder im Laufe der Zeit, und heutige Grenzen stimmen nicht unbedingt mit genetischen Grenzen überein. Daher kann es Bevölkerungsgruppen bzw. Länder geben, die in keiner Konstellation eine einzige Region ergeben.
Warum sind meine Regionen jetzt unter einem neuen Kategoriennamen gruppiert?
Wir haben eine hierarchische Struktur für Herkunftsregionen hinzugefügt. Da wir so viele neue Regionen hinzugefügt haben und es möglich ist, dass Regionen mit niedrigeren Prozentanteilen übersehen werden, haben wir unsere neuen, sehr spezifischen Regionen unter größeren, stabileren „Makroregionen“ zusammengefasst, die durch Geografie oder Bevölkerung definiert sind (z. B. „Westafrika“ oder „Keltisch- und Gälisch“). Diese Struktur soll die Klarheit, das Verständnis und die Stabilität der Ergebnisse von Jahr zu Jahr verbessern. Die Einordnung Ihrer Regionen unter Makroregionen macht sie leichter überblickbar und besser nachvollziehbar, während zentrale Identitäten erhalten bleiben.
Warum enthalten die Makroregionen keine Prozentwerte wie meine anderen Herkunftsregionen?
Die Makroregionen dienen dazu, Ihre Ergebnisse übersichtlicher, verständlicher und nachvollziehbarer zu gruppieren. Sie sind kein Ergebnis unserer DNA-Analyse und verfügen nicht über eine zugehörige Referenzgruppe. Aus diesem Grund haben wir ihnen keinen Prozentwert zugewiesen. Stattdessen können Sie sehen, welchen Prozentsatz Ihrer DNA wir den spezifischeren Herkunftsregionen zugeordnet haben, die in unserer Referenzgruppe vertreten sind.
Warum gehöre ich zu keiner Herkunftsgemeinschaft?
Wenn Sie keine starke genetische Verbindung zu einer Gemeinschaft haben, oder wenn wir noch keine identifiziert haben, die mit der Vergangenheit Ihrer Familie verbunden ist, wird sie nicht unter Ihren Ergebnissen erscheinen.
Warum sind nicht alle Mitglieder meiner Familie Teil derselben Herkunftsgemeinschaften?
Welchen Herkunftsgemeinschaften wir Sie zuordnen, hängt davon ab, welche AncestryDNA-Mitglieder Ihre Matches sind. Wenn Mitglieder einer Familie unterschiedlichen Herkunftsgemeinschaften zugeordnet sind, liegt das daran, dass jede Person einem eigenen Kreis von Personen mit DNA-Übereinstimmungen (Matches) angehört. Wegen des Musters, in dem DNA von Eltern an ihre Kinder weitergegeben wird, haben Mitglieder einer Familie unterschiedliche Matches: Ihre DNA stammt zur Hälfte von jedem Elternteil, aber jede dieser Hälften ist eine zufällige Auswahl aus der DNA des jeweiligen Elternteils. Deswegen haben Mitglieder einer Familie nie ganz genau dieselben Matches. Das gilt auch für Geschwister, denn sie erben jeweils unterschiedliche Teile der DNA ihrer Eltern. Deswegen können sie auch unterschiedlichen Herkunftsgemeinschaften angehören.
Warum gibt es keine Prozentangaben für die Herkunftsgemeinschaften, wie dies für die Herkunftsregionen der Fall ist?
Bei den Regionen, die wir in den Ergebnissen aufführen, weisen wir Sie den Regionen zu, mit denen Ihre DNA die höchsten Übereinstimmungen aufweist. Bei den Herkunftsgemeinschaften dagegen werten wir Ihre DNA-Matches aus, um zu ermitteln, zu welchen Herkunftsgemeinschaften Ihre genetische Verwandtschaft am stärksten ist. Wie hoch die DNA-Übereinstimmung bei DNA-Matches ist, kann ganz unterschiedlich sein: Manchmal ist sie hoch, manchmal nur sehr gering. Was Sie aber zum Teil einer Herkunftsgemeinschaft macht, ist die Beziehung vieler Matches untereinander.
Das Ergebnis sagt Ihnen zwar nicht, wie viel Ihrer DNA von einer bestimmten Herkunftsgemeinschaft stammt, kann aber in anderer Hinsicht viel genauere Angaben liefern, zum Beispiel zur Geographie und Zeit.
Warum unterscheiden sich meine Ergebnisse „Regionen nach Eltern-/Großelternteil“ von meine Eltern-/Großeltern-Ergebnissen?
Ihre Ergebnisse „Regionen nach Elternteil“ und „nach Großelternteil“ basieren auf unserer Analyse Ihrer DNA mithilfe der SideView-Technologie. Diese Technologie gliedert Ihre DNA in die Teile auf, die Sie von jedem Eltern- und Großelternteil geerbt haben. Dann analysiert unser Regionen-Algorithmus jeden Teil separat, um zu identifizieren, welche Regionen von welchem Elternteil stammen. Da Ihre DNA unabhängig von der DNA Ihrer Eltern/Großeltern analysiert wird, können Ihre Ergebnisse anders aussehen.
Es gibt einige Gründe, warum dies passieren kann:
Erkennbare Regionen: Möglicherweise haben Sie kleine DNA-Mengen von jedem Eltern-/Großelternteil für eine Region geerbt, die in ihren Ergebnissen nicht nachweisbar war, aber wenn diese kleinen Mengen in Ihrer DNA kombiniert wurden, erreichten sie ein nachweisbares Niveau, das in Ihren Ergebnissen erscheint.
DNA-Erbmuster: Sie erben die Hälfte der DNA jedes Elternteils, aber nicht unbedingt die Hälfte jeder ihrer Regionen. Ihre Eltern haben möglicherweise Regionen, die sie nicht an Sie weitergegeben haben, oder sie haben möglicherweise viel höhere Prozentsätze bestimmter Regionen als Sie. Die gleichen Muster gelten für Ihre Großeltern, von denen Sie noch weniger DNA geerbt haben.
Ähnliche Nachbarregionen: Einige benachbarte Regionen haben sehr ähnliche DNA-Muster, wodurch sie zum Teil schwer voneinander zu unterscheiden sind. Da Ihre DNA und die DNA Ihrer Eltern/Großeltern separat analysiert werden, können Regionen mit ähnlichen DNA-Mustern in den Ergebnissen jeder Person unterschiedlich identifiziert werden. Dies geschieht, weil jede Person einen einzigartigen DNA-Mix hat und unser Algorithmus das Muster der Regionszuweisungen bestimmt, die am besten zu ihrem DNA-Profil passen.
Prozentbereiche: Jede Region in Ihren Ergebnissen enthält einen Prozentsatz, der die wahrscheinlichste Menge Ihrer DNA aus dieser Region darstellt. Um diese Menge zu bestimmen, vergleichen wir Ihre DNA mit der DNA von Personen in unserer Referenzgruppe und testen viele mögliche Kombinationen von Regionen, um zu sehen, welche am besten zu Ihrer gesamten DNA-Zusammensetzung passen. Die Prozentsätze, die Sie in Ihren Ergebnissen sehen, spiegeln die Kombination von Regionen wider, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit korrekt sind. Da andere Kombinationen jedoch auch gut zu Ihrer DNA passen könnten, geben wir die Ergebnisse dieser anderen Kombinationen als eine Bereich möglicher Prozentsätze für jede Region an.
Zum Beispiel können Ihre Ergebnisse für eine Region 10 % anzeigen, aber der Bereich könnte bei 5–10 % liegen. Die 10 % spiegeln die wahrscheinlichste Schätzung innerhalb dieses Bereichs wider.
Bereichüberschneidungen: Manchmal können Prozentsätze in Ihren Ergebnissen im Vergleich zu den Ergebnissen der Eltern/Großeltern überraschend oder unwahrscheinlich aussehen, aber wenn Sie die Bereiche vergleichen, können sie sich trotzdem überschneiden. Zum Beispiel können Ihre Ergebnisse 10 % für eine Region anzeigen, während die Ihres Vaters 0 % und die Ihrer Mutter 5 % anzeigen. Da Sie nur das erben können, was Ihre Eltern haben, kann eine Abweichung wie diese verwirrend sein, und Sie fragen sich vielleicht: „Wie kann mein Prozentsatz höher sein als der von meinen Eltern zusammen?“ Oft liegt die Erklärung innerhalb der Bereiche. Wenn sowohl Sie als auch Ihre Mutter einen Bereich von 5–10 % für diese Region haben, liegt der Prozentsatz Ihrer Mutter wahrscheinlich tatsächlich näher bei 10 % und Ihrer näher bei 5 %. Damit entsprächen die Ergebnisse von Ihnen und Ihren Eltern der Art und Weise, wie DNA weitergegeben wird.
Warum zeigen einige meiner Chromosomen nur eine Region in der Chromosomen-Einfärbung, obwohl ich eine Mischung von Regionen erwartet habe?
Ihre Ergebnisse für die Chromosomen-Einfärbung werden von unserem Algorithmus für Herkunftsregionen generiert, der Ihre DNA in kleinen Stücken analysiert, um zu bestimmen, mit welcher Population jedes Stück am wahrscheinlichsten verbunden ist. Dazu teilen wir Ihre DNA in 1.001 kleine Stücke auf und vergleichen sie mit unserer Referenzgruppe, um festzustellen, welcher Population sie am ähnlichsten ist. Diese Population hilft uns dabei, die Region zu bestimmen, aus der Ihre DNA am wahrscheinlichsten stammt.
Manchmal kann ein ganzes Chromosom als eine einzelne Region anstelle einer Mischung von Regionen erscheinen. Dies kann darauf zurückzuführen sein, wie unser Zuweisungsalgorithmus Präzision und Konsistenz bei der Analyse jedes Chromosoms ausbalanciert. Hier sind einige Gründe, warum Sie dieses Muster feststellen könnten:
Funktionsweise des Algorithmus: Bei der Analyse jedes Chromosoms vergleicht der Algorithmus jedes DNA-Stück mit unserer Referenzgruppe und identifiziert die Population, mit der es am wahrscheinlichsten verwandt ist. Manchmal teilen sich die beiden wichtigsten Regionen viele überlappende genetische Muster, was sie mit großer Wahrscheinlichkeit sehr ähnlich macht. Wenn dies geschieht, weil der Unterschied zwischen den wahrscheinlichsten und zweitwahrscheinlichsten Populationen normalerweise sehr gering ist, tendiert der Algorithmus dazu, die gleiche Regionsbezeichnung zu behalten, die benachbarten DNA-Abschnitten zugewiesen ist, anstatt zu einer neuen zu wechseln.
Wenn zum Beispiel ein DNA-Stück gleich wahrscheinlich französisch oder spanisch ist und alle anderen DNA-Stücke davor und danach als französisch gekennzeichnet wurden, dann wählt der Algorithmus wahrscheinlich französisch aus, um unnötige Wechsel zu vermeiden. Dies hilft, Ihre Ergebnisse über die Chromosomen hinweg geglättet und einheitlich zu halten.
Warum wir glätten: Dieses Glättungsverhalten reduziert häufige oder zufällige Wechsel zwischen ähnlichen Regionen, was sonst dazu führen könnte, dass Ihre Ergebnisse lückenhaft oder uneinheitlich aussehen. Auch wenn ein DNA-Stück fast genauso gut in eine andere Region passen könnte, kann der Algorithmus die gleiche Regionsbezeichnung für nebeneinander liegende Abschnitte beibehalten, um ein klareres Gesamtmuster zu zeigen. Ohne diese Glättung kann es in Ihren Ergebnissen zu Dutzenden winziger Wechsel kommen, wodurch die Ansicht der Chromosomen-Einfärbung fragmentiert und „verrauscht“ wirken würde und schwieriger zu interpretieren wäre.
Was das für Ihre Ergebnisse bedeutet: In einigen Fällen kann der Algorithmus, wenn ein DNA-Stück mit der falschen Region gekennzeichnet ist (z. B. wenn die zweitwahrscheinlichste Region tatsächlich korrekt ist), die Kennzeichnung der benachbarten Stücke auf die gleiche Weise fortsetzen, bis eine stärkere Evidenz einen Wechsel nahelegt. Während dieses Verfahren manchmal eine Region zu stark erweitern kann, hilft es, die allgemeine Präzision zu verbessern, indem kleine, unnötige Wechsel zwischen sehr ähnlichen Regionen vermieden werden.
Insgesamt führt dieser Prozess zu genaueren Ergebnissen. Er reduziert zufällige Variationen („Rauschen“) und hebt die stärksten, konsistentesten Vorfahrenmuster („Signal“) in Ihrer DNA hervor.
Wir werden unsere Chromosomen-Einfärbung und Methoden weiter verfeinern, um Ihre Ergebnisse in zukünftigen Updates noch genauer zu machen.
Warum ist so viel von meiner DNA in meinen Ergebnissen in der Chromosomen-Einfärbung als „Nicht zugewiesen“ gekennzeichnet?
Der Regionszuweisungsalgorithmus weist jedem der 1.001 DNA-Abschnitte, die wir analysieren, eine Region zu. Für die meisten Kunden werden trotz der Genauigkeit des Algorithmus und der von uns angewendeten Glättungsschritte einige Fenster Regionen zugewiesen, die sonst nicht in ihren Ergebnissen vorhanden sind, was zu einigen Regionen mit sehr kleinen Prozentwerten führt. Die meisten davon stellen „Rauschen“ dar und keine echten Vorfahren, und die Angabe all dieser Werte würde die Ergebnisse eines Kunden eher verschleiern als bereichern. Wir geben daher nur Regionen an, die einen Mindestanteil der DNA eines Kunden erreichen, und wir verteilen die verbleibenden Prozentsätze auf die Regionen, die wir angeben, sodass die angegebenen Prozentsätze insgesamt 100 % ergeben. Da wir die Ergebnisse jedoch in aggregierter Form bearbeiten und nicht verfolgen, wie ein bestimmtes DNA-Fenster neu verteilt wurde, kennzeichnen wir diese Fenster in der Chromosomen-Einfärbung als „Nicht zugewiesen“.
Warum stimmen meine Ergebnisse bei der Chromosomen-Einfärbung nicht mit den Prozentsätzen überein, die ich in meinen Regionsergebnissen sehe?
Der Regionszuweisungsalgorithmus erzeugt eine Wahrscheinlichkeit für jede Region, sodass bei den meisten Kunden eine große Anzahl von Regionen einen sehr kleinen Wert erhält. Die meisten davon stellen „Rauschen“ dar und keine tatsächliche Abstammung, und die Angabe all dieser Werte würde die Ergebnisse eines Kunden eher verschleiern als bereichern. Wir geben daher nur Regionen an, die einen Mindestanteil der DNA eines Kunden erreichen, und wir verteilen den Rest auf die Regionen, die wir angeben, sodass die angegebenen Prozentsätze insgesamt 100 % ergeben.
Warum habe ich eine Region mit einem niedrigem Prozentsatz, die keiner meiner Elternteile aufweist?
Es gibt einige Gründe, aus denen du Regionen in deinen Ergebnissen hast, die deine Eltern nicht haben.
Erkennbare Regionen: Möglicherweise haben Sie kleine DNA-Mengen von jedem Elternteil für eine Region geerbt, die in den Ergebnissen Ihrer Eltern nicht nachweisbar war, aber wenn diese kleinen Mengen in Ihrer DNA kombiniert wurden, erreichten sie ein nachweisbares Niveau, das in Ihren Ergebnissen erscheint.
Ähnliche Nachbarregionen: Einige benachbarte Regionen haben sehr ähnliche DNA-Muster, wodurch sie zum Teil schwer voneinander zu unterscheiden sind. Da Ihre DNA und die DNA Ihrer Eltern separat analysiert werden, können Regionen mit ähnlichen DNA-Mustern in den Ergebnissen jeder Person unterschiedlich identifiziert werden. Dies geschieht, weil jede Person einen einzigartigen DNA-Mix hat und unser Algorithmus das Muster der Regionszuweisungen bestimmt, die am besten zu ihrem DNA-Profil passen.
Prozentbereiche: Jede Region in Ihren Ergebnissen enthält einen Prozentsatz, der die wahrscheinlichste Menge Ihrer DNA aus dieser Region darstellt. Um diese Menge zu bestimmen, vergleichen wir Ihre DNA mit der DNA von Personen in unserer Referenzgruppe und testen viele mögliche Kombinationen von Regionen, um zu sehen, welche am besten zu Ihrer gesamten DNA-Zusammensetzung passen. Die Prozentsätze, die Sie in Ihren Ergebnissen sehen, spiegeln die Kombination von Regionen wider, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit korrekt sind. Da andere Kombinationen jedoch auch gut zu Ihrer DNA passen könnten, geben wir die Ergebnisse dieser anderen Kombinationen als eine Bereich möglicher Prozentsätze für jede Region an. Wenn Ihr Prozentsatz für eine Region niedrig ist, überprüfen Sie den Bereich, um zu sehen, ob er 0 % enthält. Wenn dies der Fall ist, haben Sie möglicherweise keine genetische Verbindung zu dieser Region.
Im Allgemeinen spiegeln Regionen mit niedrigem Prozentsatz (unter etwa 5 %) mit größerer Wahrscheinlichkeit schwer zuzuordnende DNA-Stücke wider. Sofern Sie keine anderen Nachweise haben, die eine Verbindung zu dieser Region belegen, ist es wahrscheinlicher, dass es sich bei Regionen unter 5 % um „Rauschen“ (d. h. falsch zugewiesene DNA-Segmente) handelt und weniger wahrscheinlich um ein echtes „Signal“.
Regionsspezifische Fragen
Wie wird sich diese Aktualisierung auf meine Ergebnisse auswirken, wenn ich afrikanischer Abstammung bin?
Wenn Sie afrikanischer Abstammung sind, werden Ihre Ergebnisse mehr Details zu Regionsnamen und Orten aufweisen. Anhand der Informationen unserer afrikanischen ethnischen Gruppen können wir noch mehr Details über die ethnolinguistischen Gruppen liefern, mit denen Ihre DNA Sie verbindet. Wir haben uns auf 50 Regionen auf dem gesamten Kontinent erweitert und bieten Verbindungen zu 93 ethnischen Gruppen. Durch die Aktualisierung werden kontinentale, breit angelegte „Sammelkategorien“ abgeschafft oder stark reduziert und durch hochspezifische ethnolinguistische Gruppen, wie Hausa und Fulani, Mali–Mandé oder Southern Benin–Yoruba ersetzt.
Wie wird sich diese Aktualisierung auf meine Ureinwohner-Regionen in Nord- und Südamerika auswirken?
Wenn Sie nord- oder südamerikanischer Herkunft sind, werden Sie sehen, dass Ihre Ergebnisse ein neues Maß an regionalen und kulturellen Besonderheiten anzeigen. Breitere nationale und regionale Kategorien – wie Mexiko, Yucatan oder Mittelamerika – wurden in hochpräzise, bundesstaatliche und kulturell geprägte Regionennamen unterteilt, wie Centro-Oriente-Hochland (Mexiko), Maya-Hochland (Guatemala) und Orinoco-Delta (Venezuela). Neben dieser Detailgenauigkeit werden hispanische Kunden feststellen, dass ein großer Teil ihrer spanischen Herkunft durch die Kanarischen Inseln repräsentiert wird, was die bedeutende Rolle unterstreicht, die die Isleños bei der spanischen Besiedlung Amerikas spielten.
Wie wird sich diese Aktualisierung auf meine südasiatischen Regionen auswirken?
In unserem Update 2026 gibt es 41 neue Regionen in Indien, Pakistan, Sri Lanka, Nepal und Bangladesch. Diese neuen Regionen ermöglichen eine bisher unerreichte Genauigkeit bei den Ergebnissen der Nutzer, die in einigen Fällen bis auf bestimmte kulturelle und ethnische Gruppen heruntergebrochen werden können. Um diese Herkunftsregionen definieren zu können, haben wir gezielt daran gearbeitet, mithilfe unserer umfangreichen Datenbank mit DNA von Ancestry-Kunden mehr Menschen aus diesen Regionen in unsere Referenzgruppe aufzunehmen. Infolgedessen werden die meisten Personen südasiatischer Abstammung eine neue Aufschlüsselung sehen, die auf eine oder mehrere dieser Regionen in Indien hinweist.
Wie wird sich diese Aktualisierung auf meine Regionen in Frankreich und/oder französisch-kanadischen Regionen auswirken?
Die Aktualisierung verbessert unsere Unterscheidung zwischen europäischer französischer Abstammung und französisch-kanadischer Abstammung erheblich. Personen mit Wurzeln im französischsprachigen Kanada werden wahrscheinlich sehen, dass ihre Ergebnisse in den spezifischen Regionen Québec oder Akadien angezeigt werden. Gleichzeitig werden diejenigen, deren Wurzeln in Frankreich noch nicht so lange zurückreichen, wahrscheinlich Verbesserungen ihrer Zuordnung zu unserer Region Frankreich sowie eine mögliche Zuordnung zu benachbarten Regionen wie Belgien, Spanien oder Südostengland feststellen.
Warum erscheint meine französische Region jetzt als französisch-kanadisch?
In den letzten Updates haben wir uns darauf konzentriert, unsere Regionen in einen jüngeren genealogischen Zeitraum zu bringen, um sie für die Ahnenforschung nützlicher zu machen. Im Rahmen dieser Bemühungen haben wir zwei neue Regionen hinzugefügt, die Menschen aus dem französischsprachigen Kanada repräsentieren: Akadien und Québec.
Viele Menschen in den USA und Kanada mit familiären Wurzeln zu frühen französisch-amerikanischen Siedlern werden feststellen, dass diese französisch-kanadischen Regionen nun prominenter in ihren Ergebnissen erscheinen und unsere breitere Region Frankreich ersetzen.
Wir hoffen, dass dies Sie zu den Orten und Aufzeichnungen führt, die bei Ihren Nachforschungen zur Familiengeschichte am besten helfen.
Wie wird sich diese Aktualisierung auf meine zugewiesenen jüdischen Regionen auswirken?
Die Aktualisierung fügt zwei neue jüdische Regionen hinzu, die sich hauptsächlich in Teilen des Irak und Iran befinden: Ost-Mizrahi und West-Mizrahi. Da wir zudem unsere Genauigkeit bei der Zuordnung zu iberischen und mediterranen Vorfahren verbessert haben, kann es sein, dass Kunden aus Lateinamerika eine gewisse Verringerung ihrer Zuordnung zu den sephardischen Juden im östlichen Mittelmeerraum feststellen.
Wie wurden Ihre neuen sephardisch-, Mizrahi- und aschkenasisch-jüdischen Regionen entwickelt?
Wie bei vielen unserer anderen Regionen wurden auch die Referenzgruppen für unsere sephardisch-, Mizrahi- und aschkenasisch-jüdische Region anhand von Proben von Ancestry-Mitgliedern erstellt. Konkret haben die DNA-Ergebnisse und die Informationen aus dem Stammbaum dieser Mitglieder sie mit diesen geografisch und ethnisch spezifischen Gemeinschaften in Verbindung gebracht.
Ich habe die sephardisch-, Mizrahi- und aschkenasisch-jüdischen Regionen in meinen Ergebnissen gesehen/nicht gesehen. Bedeutet das, dass ich (nicht) sephardisch/Mizrahi/aschkenasisch bin?
Unsere jüdischen Regionen sind nicht repräsentativ für die gemeinsame Geschichte aller jüdischen Gruppen. Bedenken Sie unbedingt, dass das Auftauchen dieser Regionen in Ihren Ergebnissen kein Beleg für oder gegen Ihre Zugehörigkeit zu dieser ethnischen Gruppe ist. Sich einer ethnischen oder kulturellen Gruppe zugehörig zu fühlen, umfasst wesentlich mehr als nur genetische Gesichtspunkte.
Aschkenasische, sephardische und Mizrahi-Juden sind keine ethnischen Zuordnungen bzw. Regionen.
Was es bedeutet, jüdisch zu sein, ist komplex, und jüdisch zu sein, kann für verschiedene Menschen unterschiedliche Dinge bedeuten. Es kann eine Frage der Religion sein. Jüdisch zu sein kann aber auch eine Frage von Traditionen und Kultur sein. Um herauszufinden, aus welchen Bevölkerungsgruppen Ihre Vorfahren stammen, untersucht der AncestryDNA-Test den DNA-Anteil von weniger als 1 %, in dem sich Menschen voneinander unterscheiden.
Warum zeigen meine Ergebnisse ein bestimmtes aschkenasisch-jüdisches Gebiet in Europa, obwohl ich weiß, dass meine Familie nicht von dort kommt?
In unserer Aktualisierung für das Jahr 2025 haben wir die Region der aschkenasischen Juden in zwei neue Regionen unterteilt: eine für Menschen mit Wurzeln in Mittel- und Südosteuropa (einschließlich Deutschland, Österreich, Rumänien und Bulgarien) und eine weitere für Menschen mit Wurzeln in Osteuropa und Russland (einschließlich Polen, der Ukraine, Weißrussland und Russland).
Aufgrund der langen Geschichte der Endogamie (Fortpflanzung innerhalb derselben Gruppe) und der Migration zwischen diesen Gebieten weist die DNA der aschkenasischen jüdischen Bevölkerungsgruppen aus diesen Regionen eine große Ähnlichkeit auf.Auch wenn diese beiden Regionen unterschiedliche Namen haben, gibt es viele Überschneidungen in den Bereichen, die sie abdecken, insbesondere in Westpolen und der Ukraine.
Infolgedessen können Menschen mit Herkunft aus diesen Teilen Europas eine oder beide dieser Regionen in ihren Ergebnissen angezeigt werden. Diese Zuweisungen spiegeln gemeinsame DNA-Muster wider, nicht notwendigerweise eine persönliche, kulturelle oder religiöse Verbindung.
Warum haben sich meine Ergebnisse für England und Deutschland so stark verändert?
Durch unseren neuen Algorithmus und unsere verbesserte Referenzgruppe in diesem Update können wir englische und deutsche Abstammung jetzt besser voneinander unterscheiden. In früheren Updates haben wir gesehen, dass sich die Ergebnisse einiger Menschen mit Wurzeln in westlichen Teilen Deutschlands in benachbarte Regionen wie die Niederlande oder Südostengland und Nordwesteuropa verlagerten. Unser aktuelles Update hat diese Muster korrigiert, sodass viele Menschen mit Wurzeln in Westdeutschland möglicherweise feststellen werden, dass ihre Zuweisungen zu deutschen Regionen zunehmen, während die Zuweisungen zu englischen Regionen abnehmen.
Wie wird sich dieses Update auf meine schottischen und irischen Ergebnisse auswirken?
Unser neuer Algorithmus kann die Ergebnisse für Menschen schottischer Abstammung positiv in bestimmte schottische Regionen verschieben, wie Nordostschottland, Hebriden und westliche Highlands und schottische Lowlands und Central Belt. Gleichzeitig bedeutet die gemeinsame Geschichte von Schottland und Irland, dass sich irische und schottische Abstammung regelmäßig in beiden Bevölkerungen widerspiegelt. In diesem Update haben wir eine neue Region in Nordirland hinzugefügt, die einen Großteil von Ulster abdeckt. Durch die Hinzufügung dieser neuen Region haben wir die Lokalisierung und Genauigkeit dieser Ergebnisse verbessert, was die wahre Geschichte der Migration zwischen Ulster, Irland und Südwestschottland besser widerspiegelt.
Warum deuten meine Ergebnisse auf einen Teil Irlands hin, wenn ich weiß, dass meine Familie nicht von dort stammt?
Unsere aktualisierte Referenzgruppe teilt Irland in fünf separate Regionen auf. Die DNA von Menschen aus diesen Regionen ist sehr ähnlich, und wir gehen an die Grenzen der Wissenschaft, um Ihnen diese Detailgenauigkeit bieten zu können. Da benachbarte irische Regionen viele genetische Muster gemeinsam haben, kann es vorkommen, dass Ihnen Zuweisungen zu einigen nahegelegenen Regionen angezeigt werden, die nicht ganz Ihren Erwartungen entsprechen, die Sie aufgrund Ihres Familienstammbaums haben.
Dies zeigt, wie komplex es ist, unsere Referenzgruppe zu aktualisieren, da jede Änderung sorgfältig abgeglichen werden muss, um präzise Ergebnisse sowohl für Menschen aus dieser Region als auch aus angrenzenden Regionen zu gewährleisten.
Wenn Ihr Prozentsatz für eine Region niedrig ist, überprüfen Sie den Bereich, um zu sehen, ob er 0 % enthält. Wenn dies der Fall ist, haben Sie möglicherweise keine genetische Verbindung zu dieser Region. Es ist auch möglich, dass die tiefen Ursprünge in Ihrer DNA auf eine Mischung von DNA von Vorfahren hinweisen, die Sie noch nicht entdeckt haben.
Meine Familie stammt aus Ungarn, aber in meinen Ergebnissen erscheint die Slowakei. Warum?
Derzeit ist es uns noch nicht gelungen, eine eigenständige Region für Ungarn zu entwickeln. In Fällen wie diesem spiegeln Ihre Ergebnisse benachbarte Regionen wider, wie etwa die Ost-Slowakei oder das Karpatenbecken und -hochland. Wenn Sie auf die Detailansicht der Region klicken, werden Sie sehen, dass diese Regionen auch Teile Ungarns umfassen. Wichtig ist: Länder verändern sich im Laufe der Zeit, und heutige Landesgrenzen auf einer Karte spiegeln nicht unbedingt die historischen Grenzen wider, die über Jahrhunderte hinweg die Genetik dieser Bevölkerungen geprägt haben könnten. Beispielsweise gehörten die heutigen Staaten Ungarn und Slowakei früher beide zu Österreich-Ungarn. Daher kann es vorkommen, dass Länder durch Herkunftsregionen abgedeckt werden, die sich von den heutigen politischen Grenzen unterscheiden.
Bei Ancestry arbeiten wir laufend an der Verfeinerung unserer Angebote, damit wir unseren Mitgliedern noch präzisere Auswertungen bieten können. Um neue Regionen zu definieren, sind ausreichende Daten erforderlich (in der Regel in Form von Ancestry-DNA-Testteilnehmern aus diesem Gebiet), um ein für eine bestimmte Bevölkerung oder Region spezifisches genetisches Profil zu ermitteln.
Warum hat meine Zuordnung zu Süditalien zugenommen?
Aufgrund unserer aktualisierten Referenzgruppe und unseres neuen Algorithmus werden Personen mit süditalienischer Abstammung in ihren Ergebnissen deutlich höhere Werte für diese Regionen feststellen und einen entsprechenden Rückgang bei den Zuordnungen zu Norditalien verzeichnen.
Warum hat meine Zuordnung zu Norditalien abgenommen?
Unser neuer Algorithmus für die Zuordnung von Regionen verbessert die Genauigkeit der Ergebnisse für viele benachbarte Regionen, darunter auch die im Mittelmeerraum. 2025 konnten wir beobachten, dass viele Menschen aus Spanien und Portugal vermehrt unseren norditalienischen Regionen zugeordnet wurden. Mit unserem aktuellen Update wurden diese Zuordnungen für Personen, die ausschließlich portugiesischer oder spanischer Abstammung sind, reduziert oder ganz beseitigt.
Warum werden in den Ergebnissen von Personen hispanischer, lateinamerikanischer und karibischer Herkunft höhere Werte für die Kanarischen Inseln angezeigt?
Personen hispanischer, lateinamerikanischer und karibischer Herkunft, die zuvor Ergebnisse in Verbindung mit Frankreich, Spanien oder Portugal hatten, sehen in ihren Ergebnissen jetzt viel höhere Zuweisungen zu den Kanarischen Inseln. Zum Teil liegt dies daran, dass unser verbesserter Algorithmus die genetischen Auswirkungen der Kanarischen Inseln (Isleños) auf die Kolonisation Amerikas durch die Spanier besser erkennt. Die Kanarischen Inseln dienten als primärer Ort und letzter europäischer Anlaufhafen für spanische Schiffe, die während der Kolonialzeit den Atlantik überquerten. Über mehrere Jahrhunderte förderte die spanische Krone aktiv die Migration von Isleños (und erzwang sie mitunter sogar), um die Kolonien in Amerika zu bevölkern und zu verteidigen.
Darüber hinaus haben die Kanarischen Inseln aufgrund der geografischen Nähe und historischen Verbindung zu Westafrika ein genetisches Profil, das der Mischung aus afrikanischer und spanischer DNA ähnelt, die in Lateinamerika häufig vorkommt. Infolgedessen kann es vorkommen, dass unser Algorithmus diese Region in den Ergebnissen von Menschen aus Lateinamerika und der Karibik übermäßig oft zuordnet.
Warum weisen die Ergebnisse hispanischer und lateinamerikanischer Personen einen geringeren Anteil an sephardisch-jüdischen Zugehörigkeiten auf?
Durch Verbesserungen an unserem Algorithmus reagiert unsere Analyse nun sensibler auf DNA-Muster, die mit sephardisch-jüdischen Gruppen in Verbindung stehen, und ist besser in der Lage, diese von anderen iberischen Bevölkerungsgruppen zu unterscheiden. Während frühere Updates die iberische DNA möglicherweise falsch als sephardisch eingeordnet haben, können wir mit unserem neuen Algorithmus viel genauer sein. Infolgedessen kann es sein, dass bei manchen Personen nun geringere Mengen an DNA als sephardisch ausgewiesen werden. Sie können Ihren Prozentbereich für diese Region überprüfen, um besser zu verstehen, wie stark Ihre Verbindung zu dieser Region sein könnte.
Bedenken Sie unbedingt, dass ein Anteil dieser Region in Ihren Abstammungsergebnissen kein Beleg für oder gegen Ihre persönliche oder kulturelle Zugehörigkeit zu dieser ethnischen Gruppe ist.
FAQ zur Region Osteuropäische Roma
Wie hat Ancestry die Herkunftsregion Osteuropäische Roma ermittelt?
Wie bei vielen unserer Herkunftsregionen wurde die Referenzgruppe für die Region „Osteuropäische Roma“ anhand von DNA-Proben von Ancestry-Mitgliedern erstellt. Die DNA-Proben und die Angaben in den Stammbäumen der betreffenden Ancestry-Mitglieder brachten diese in Verbindung mit dem Volk der Roma sowie zu diesem osteuropäischen Gebiet.
Unsere Region Osteuropäische Roma ist nicht repräsentativ für die gemeinsame Geschichte aller Roma-Volksgruppen. Vielmehr steht sie für Angehörige der Roma, die selbst in bestimmten Regionen Osteuropas leben oder deren Vorfahren dort gelebt haben. Da aber das weltweit zu findende Volk der Roma auf eine gemeinsame Herkunft zurückblickt, ist es möglich, dass Roma, die nicht aus Osteuropa stammen, dennoch eine gewisse Zuordnung zu dieser Herkunftsregion in ihren Ergebnissen wiederfinden. Bedenken Sie unbedingt, dass die Tatsache, dass diese Region in Ihren Ergebnissen aufscheint, keinen Beleg für oder gegen Ihre Zugehörigkeit zu dieser Gruppe darstellt. Sich einer kulturellen Gruppe zugehörig zu fühlen, umfasst wesentlich mehr als nur genetische Gesichtspunkte.
Woher stammen Ihre Proben mit Roma-DNA?
Wie bei vielen unserer anderen Regionen wurde die Referenzgruppe für Osteuropäische Roma anhand von DNA-Proben von Ancestry-Mitgliedern erstellt. Die DNA-Proben und die Angaben in den Stammbäumen der betreffenden Ancestry-Mitglieder bildeten eine Verbindung zum Volk der Roma sowie zu dieser osteuropäischen Region. Einzelheiten zum Aufbau unserer Referenzgruppen können Sie unserem Whitepaper entnehmen.
Meine vorigen Ergebnisse waren detaillierter. Warum habe ich stattdessen jetzt „Osteuropäische Roma“?
Als es unsere Region Osteuropäische Roma noch nicht gab, hatten einige Menschen mit Roma-Wurzeln aus Osteuropa eine Mischung verschiedenster Herkunftsregionen in ihren Ergebnissen, zum Beispiel Nordindien, Anatolien und Kaukasus, Griechenland und Albanien, den Balkan und weitere Landstriche zwischen Indien und Griechenland.
Diese Mischung von Ergebnissen aus diesem Gebiet spiegelt sowohl die frühe Geschichte der Roma wider als auch die Wissenschaft hinter unseren Analysen.
Doch obwohl eine solche Mischung von Regionen die komplexe Frühgeschichte dieser Bevölkerungsgruppe nachzeichnet, hat sie wenig Aussagekraft, um die konkrete Familiengeschichte eines Menschen zu verstehen. Sie macht es schwieriger nachzuvollziehen, wo Mitglieder der Familie gelebt haben oder hingezogen sind.
Da wir unseren Ancestry-Mitgliedern die Möglichkeit geben möchten, mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden, wollten wir hier aussagekräftigere Ergebnisse ermöglichen und haben deshalb bei diesem Update Osteuropäische Roma als neue Region hinzugefügt. Diese neue Region soll es einfacher machen, Ihre Ergebnisse zu interpretieren, und gibt uns die Möglichkeit, auch geringere Anteile dieser Herkunft in Ihrer DNA zu identifizieren.
Die Region Osteuropäische Roma befindet sich/befindet sich nicht in meinen DNA-Ergebnissen. Heißt das, dass ich zur Gruppe der Roma gehöre/nicht gehöre?
Ihre DNA-Ergebnisse sind kein Beweis oder Gegenbeweis für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Sich einer kulturellen Gruppe zugehörig zu fühlen, umfasst wesentlich mehr als nur genetische Gesichtspunkte oder familiäre Verbindungen. Manchmal ist es auch eine Frage von bewussten Entscheidungen, Erziehung, Familiengeschichte, Tradition, Gesetzen oder vielen anderen Faktoren.
Wenn der Anteil der Osteuropäischen Roma in Ihren Ergebnissen größer oder kleiner ist als erwartet, kann das verschiedene Gründe haben:
Erstens: Ein Kind erbt von jedem Elternteil nur die Hälfte von dessen Genen. Wenn also einer Ihrer Vorfahren den Roma angehörte und viele Generationen zwischen Ihnen und diesem Vorfahren liegen, ist es gut möglich, dass Ihre Ergebnisse weniger typische Merkmale dieser Herkunft aufweisen.
Zweitens: Welche DNA-Abschnitte vererbt werden, ist vollkommen zufällig. Jeder Elternteil gibt die Hälfte seiner DNA an Sie weiter, aber das bedeutet nicht unbedingt, dass auch von jeder Herkunftsregion die Hälfte dabei ist. (Siehe Die Vererbung von DNA.)
Drittens können auch die Geschichte einer Bevölkerungsgruppe und die Interaktion mit benachbarten Bevölkerungsgruppen die DNA-Ergebnisse beeinflussen. Dadurch kann es sein, dass Ihr Anteil der Region „Osteuropäische Roma“ anders ist als erwartet und möglicherweise ergänzt wird durch Ergebnisse aus anderen Regionen in Mittel- und Osteuropa sowie dem Balkan.
Viertens: Die Vererbung lässt sich nicht exakt vorhersagen. Die Prozentbereiche, die wir Ihnen für die Regionen in Ihren Ergebnissen anzeigen, sind die wahrscheinlichsten, aber nicht die einzig möglichen Ergebnisse. Andere Möglichkeiten können fast ebenso wahrscheinlich sein. Diese anderen möglichen Prozentsätze bilden die Spanne in Ihren Ergebnissen.
Regionennamen und -karten
Wie erhalten die Regionen ihre Namen?
Wir orientieren uns mehr an Menschen als an Orten. Dennoch lehnen sich die Namen unserer Regionen in den meisten Fällen an heutige Staaten oder an Regionen an, in denen die Menschen in unserer Referenzgruppe bereits seit Generationen verwurzelt sind.
Wir bei AncestryDNA setzen alles daran, die Weltbevölkerung angemessen abzubilden. Wir arbeiten mit einem vielfältigen Netzwerk externer Wissenschaftler und Experten zusammen, um die Benennung unserer Regionen zu entwickeln und zu überprüfen. Die Benennung unserer Herkunftsregionen durchläuft mehrere Etappen.
Am Anfang stehen Landkarten, die uns zeigen, welche DNA-Ergebnisse und welche Zugehörigkeiten für Menschen, die schon lange in einer Region leben, am häufigsten sind. Wir überlegen außerdem, welche Personen die Region wahrscheinlich in ihren Ergebnissen haben werden, damit wir einen Namen finden, der nicht zu breit, aber auch nicht zu eng gefasst ist. Das ist unser Ausgangspunkt.
Manchmal fragen wir anschließend Menschen aus der Region um ihre Meinung zu verschiedenen möglichen Namen oder bitten sie um Vorschläge. Und schließlich bitten wir unsere externen Fachleute, die sich hervorragend in der Region auskennen und unsere Namensvorschläge auf Korrektheit und kulturelle Angemessenheit prüfen können.
Wie interpretiere ich die Regionskarten?
Die Karten wurden erstellt, indem die durchschnittlichen Ergebnisse von Personen ermittelt wurden, deren Familien schon seit langem in der Region leben. Da die Karten nur eine ungefähre Vorstellung von der Ausdehnung dieser Region geben, kann die Region auch bei Menschen außerhalb des markierten Bereichs in den Ergebnissen aufgeführt werden. Umgekehrt wird die Region nur bei einigen Menschen, die im markierten Bereich leben, in den Herkunftsergebnissen aufgeführt. Darüber hinaus haben wir für einige afrikanische Regionen und mehrere ethnoreligiöse Regionen – wie sephardische, Mizrahi- und aschkenasische Juden und Russlanddeutsche – auch historische Bevölkerungsdaten verwendet, um die Karten zu erweitern und zu verfeinern.
Wie findet AncestryDNA die Geschichten für die Herkunftsgemeinschaften in meinen Herkunftsergebnissen?
Herkunftsgemeinschaften basieren auf einer Technologie, die Gruppen von AncestryDNA-Mitgliedern identifiziert, die höchstwahrscheinlich miteinander verwandt sind, weil sie gemeinsame Vorfahren aus jüngerer Zeit (nicht mehr als 325 Jahre zurückreichend) haben, die zur gleichen Zeit am selben Ort oder in derselben Kultur lebten.
Wenn wir eine Herkunftsgemeinschaft erkannt haben, suchen wir nach Mustern in den Herkunftsregionen und den Daten der mit AncestryDNA verknüpften Stammbäume, etwa nach Geburtsorten von Vorfahren, um festzustellen, wo sie gelebt haben und wohin sie gezogen sind. Stammbäume sind nicht für eine Zuordnung zu einer Herkunftsgemeinschaft notwendig. Allerdings helfen uns mit Testergebnissen verknüpfte Stammbäume, die Vergangenheit einer Herkunftsgemeinschaft aufgrund ihrer Geschichte zu erklären.
Historiker suchen anhand dieser Orts- und Zeitangaben nach den großen geschichtlichen Zusammenhängen, die Mitglieder einer Herkunftsgemeinschaft miteinander verbinden. Das Zeitmaterial in Ihren Ergebnissen erzählt vielleicht nicht genau die Geschichte Ihrer Vorfahren, aber es kann Ihnen Einblicke in ihr tägliches Leben und die Ereignisse geben, die sie unmittelbar miterlebt haben können.
Warum beginnen einige der Zeitleisten für Herkunftsgemeinschaften zu unterschiedlichen Zeiten?
Grundlage für die Herkunftsgemeinschaften sind AncestryDNA-Matches, die vermutlich Vorfahren hatten, die früher zur gleichen Zeit am gleichen Ort lebten. Allerdings lassen sich nicht alle Herkunftsgemeinschaften über den gleichen Zeitraum zurückverfolgen. Einige Gruppen sind jüngeren Datums, andere dagegen reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück.
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