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Aktualisierung der Ergebnisse

Könnten sich meine Ergebnisse im Laufe der Zeit ändern?


Ihre Ergebnisse haben wir mit Hilfe der uns vorliegenden Daten und mit Hilfe der Verfahren ermittelt, mit denen wir Ihre Testergebnisse mit diesen Daten abgleichen. Weil wir laufend weitere Daten erfassen und unsere Verfahren permanent verfeinern, können sich Ihre Ergebnisse im Laufe der Zeit noch ändern.

 

Was könnte sich ändern?


Ihre Prozentanteile für eine Region können sich ändern. Neue Regionen können erscheinen. Bisherige Regionen können verschwinden, insbesondere wenn sie nur einen geringen Anteil hatten. Und vielleicht ändert sich auch gar nicht viel.

Vielleicht sehen Sie auch neue Regionen.

Als AncestryDNA im Jahr 2012 startete, konnten wir Ihre DNA mit 22 möglichen Regionen abgleichen. Wir haben jetzt 146.

Vielleicht werden aus bisherigen Regionen neue Regionen.

Die bisherige Region „Naher Osten“ beispielsweise gibt es jetzt nicht mehr. Eine Herkunft aus dieser Weltregion drückt sich jetzt durch Herkunftsanteile aus einer oder mehreren der drei neuen Regionen – Arabische Halbinsel, Levante und Ägypten – und anderen angrenzenden Regionen aus. In unserem neuesten Update haben wir unsere Region „England und Nordwesteuropa“ durch sechs neue Regionen ersetzt, die denselben Bereich abdecken, aber deutlich mehr Präzision und Genauigkeit bieten. 

Vielleicht ändern sich die Prozentanteile nach oben oder unten.

Wir haben unsere Referenzgruppe aktualisiert, so dass wir bei AncestryDNA sowohl neue Regionen erkennen als auch noch zuverlässiger feststellen können, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihre DNA mit einer bestimmten Region verbunden ist. Diese Verbesserungen führen dazu, dass Ihre Anteile bei den verschiedenen Regionen steigen oder sinken können.

Vielleicht verschwinden einige Regionen ganz aus Ihren Ergebnissen.

Und weil wir inzwischen mehr über die Verbindung zwischen Regionen und DNA wissen, fallen einige Regionen möglicherweise ganz aus Ihren Ergebnissen heraus. Das betrifft insbesondere Regionen, die bisher in Ihren Ergebnissen mit einem geringen Prozentanteil aufgeführt wurden.

 

Was steckt hinter den Änderungen?


Um die Ergebnisse Ihrer Herkunftsregionen zu berechnen, vergleichen wir Ihre DNA mit der einer Referenzgruppe. Die Referenzgruppe besteht aus DNA-Proben von Personen mit langer familiärer Verwurzelung in einer bestimmten Region bzw. Bevölkerungsgruppe. Zunächst unterteilen wir Ihre DNA in kleinere Abschnitte. Wenn man sich Ihre DNA als eine Zeichenkette von über 3 Milliarden Buchstaben vorstellt, dann sind diese Abschnitte deutlich kürzere Ketten mit jeweils ein paar Hundert Buchstaben. Anschließend ordnen wir jeden Teil Ihrer DNA der Bevölkerungsgruppe in der Referenzgruppe zu, der es am ähnlichsten ist. Wenn ein Abschnitt Ihrer DNA also beispielsweise der DNA von der Referenzgruppe in Mali am ähnlichsten ist, ordnen wir diesen Teil Mali zu. Genauso verfahren wir mit allen weiteren Abschnitten. Schließlich fügen wir all diese Abschnitte zusammen, um Ihnen Ihre Prozentwerte und das Kreisdiagramm bereitzustellen.

Derzeit enthält die Referenzgruppe über 185.000 Proben, anhand derer wir die Welt in 146 Regionen einteilen können. Das bedeutet, dass jeder Abschnitt Ihrer DNA mit unserer Referenzgruppe verglichen wird und einer beliebigen dieser 146 Regionen zugeordnet werden kann.

Mit mehr Proben können wir die Welt nun in mehr Regionen unterteilen als je zuvor und uns ein genaueres Bild davon machen, wie der DNA-„Fingerabdruck“ jeder Region aussieht.

Mit mehr Proben wird der „Fingerabdruck“ einzelner Regionen deutlicher.

Die DNA von Menschen aus eng verwandten Regionen kann sehr ähnlich sein, was die Unterscheidung natürlich erschwert. Unsere Referenzgruppe liefert einen genetischen „Fingerabdruck“, mit dem wir eine Region identifizieren und ihr einen Prozentsatz zuweisen können. Je mehr Proben wir haben, desto deutlicher wird der Fingerabdruck, sodass wir die einzelnen Regionen besser voneinander unterscheiden können. Für Ihre Ergebnisse bedeutet das, dass sie genauer werden und sich ihre Zusammensetzung eventuell ändert. Bedenken Sie jedoch, dass einige Regionen und Bevölkerungsgruppen seit so langer Zeit so gemischt sind, dass es möglicherweise nie einen einzigen Fingerabdruck für sie geben wird.

Die Auswertung des „Fingerabdrucks“.

Unser „Algorithmus“ zur DNA-Auswertung kombiniert wissenschaftliche Erkenntnisse und die Verfahrensschritte, mit denen wir Ihre DNA mit den 146 Bevölkerungsgruppen in unserer Referenzgruppe abgleichen. Seit dem Start von AncestryDNA haben wir den Algorithmus bereits einige Male aktualisiert. Dieser Prozess kann auch zu Aktualisierungen und mehr Präzision bei Ihren Ergebnissen führen.

 

Wie kann sich meine DNA ändern?


Keine Sorge – Ihre DNA hat sich nicht verändert! Was sich geändert hat, ist, wie viel wir über die DNA wissen, die Menge der verfügbaren Daten und die Art und Weise, wie wir sie nach Hinweisen auf Ihre Vergangenheit durchsuchen können. Sie bleiben ganz und gar Sie selbst.

 

Veränden sich in der neuen Version meine Erbergebnisse?


Ihre Erbergebnisse ergeben sich aus Ihrer DNA. Mit unserer einzigartigen SideView-Technologie können wir feststellen, welche Ihrer DNA-Anteile von welchem leiblichen Elternteil stammen. Anschließend werten wir beide DNA-Anteile separat aus. Da sich die Zahl und Vielfalt der Bevölkerungsgruppen, mit denen wir Ihre DNA abgleichen, ständig erhöht, können sich auch Ihre Ergebnisse ändern. Möglicherweise stellen Sie bei diesem Update neue Regionen oder Änderungen von Prozentanteilen fest.

 

Wie ermittelt AncestryDNA die Herkunftsregionen in meinen Ergebnissen?


Ihre Herkunft wird anhand zwei verschiedener Verfahren ermittelt: die Referenzgruppe Ihrer Herkunftsregion und und unserer „Genetic Communities™“-Technologie.

Die Herkunftsregion-Referenzgruppe besteht hauptsächlich aus Menschen, deren Familie weit zurückreichende und belegte Wurzeln in einer bestimmten Region hat. Wir vergleichen Ihre DNA mit dieser Referenzgruppe, um eine mögliche, hunderte bis tausend Jahre zurückliegende Herkunft aus dieser Region zu prüfen.

Unsere Technologie der „Genetic Communities™“ ermittelt Herkunftsgemeinschaften von AncestryDNA-Mitgliedern, die aller Wahrscheinlichkeit nach über gemeinsame Vorfahren aus jüngerer Zeit miteinander verwandt sind, die aus derselben Region oder derselben Kultur stammen. Diese Gemeinschaften zeigen, wo Ihre Vorfahren in jüngerer Zeit gelebt haben und hingezogen sein könnten.

Die DNA-Analyse beruht auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die wissenschaftlichen Verfahren werden immer leistungsfähiger und wir können auf immer umfangreichere Datenbestände zurückgreifen. Daher können sich Ihre Ergebnisse noch weiter ändern.

 

Wann wurde meine DNA zuletzt aktualisiert?


Das Datum, an dem Ihre Herkunftsregionen zuletzt aktualisiert wurden, finden Sie unter der Liste Ihrer Regionen. So wird's gemacht:

  1. Herkunft aufrufen.
  2. Suchen Sie unter Ihren Regionen mit „Aktualisiert am . . .“ Datum Zu diesem Datum wurden Ihre Herkunftsregionen zuletzt aktualisiert. 

Hinweis: Andere Merkmale, wie z. B. Herkunftsgemeinschaften, Merkmale und Matches, können häufiger aktualisiert werden und sich seit diesem Datum geändert haben.

 

Wie kann ich die Version meine Ergebnisse von vor den neuesten Änderungen herunterladen?


Sie können 90 Tage lang auf die vorherige Version Ihrer Herkunftsergebnisse zugreifen und diese herunterladen, indem Sie den Link „Frühere Ergebnisse und FAQs“ unter Ihren Ergebnissen aufrufen. Ältere Ergebnisse sind nicht verfügbar. (Weitere Informationen finden Sie unter Aktualisierungen von AncestryDNA-Regionen.)

 

 

Unerwartete Herkunftsergebnisse

Warum enthalten meine Ergebnisse Regionen oder Herkunftsgemeinschaften, die bei einem anderen Familienmitglied nicht erscheinen?


Da es dem Zufall überlassen ist, welcher Teil der DNA an die Nachkommen vererbt wird, stimmen Ihre Ergebnisse nie genau mit denen von anderen Familienmitgliedern überein. (Lesen Sie mehr über Vererbungsmuster.)

 

Warum haben sich bei mir einige Prozentanteile so stark verändert?


Ein um wenige Prozentpunkte geänderter Wert bei den Regionen ist nicht dramatisch. Aber vermutlich lesen Sie dies gerade, weil sich bei Ihnen ein Wert um 10 bis 20 Prozent oder gar mehr verändert hat. Das kann verunsichernd sein. Hier einige Gründe für stärkere Änderungen.

Bessere Abgrenzung eng verwandter Regionen

Die DNA von Menschen aus eng verwandten Regionen kann sehr ähnlich sein, was die Unterscheidung erschwert. Mit mehr Proben in unserer Referenzgruppe sind wir besser in der Lage, Unterschiede in der DNA von eng verwandten Regionen zu identifizieren. In diesem Update ermöglichten uns Anpassungen an unserer Referenzgruppe und unserem Zuordnungsalgorithmus, unsere Region Süditalien besser von anderen italienischen Regionen oder benachbarten Mittelmeerregionen wie Anatolien und dem Kaukasus zu unterscheiden. Infolgedessen kann es bei Personen außerhalb Süditaliens zu erheblichen Veränderungen in ihren Origins kommen – möglicherweise wird eine der vier neuen Regionen in Italien hinzugefügt oder die Zuordnung verschiebt sich zu einer anderen Region im Mittelmeerraum oder in Nordafrika, die die Familiengeschichte besser widerspiegelt. 

Eine bisher aufgeführte Region ist in kleinere Regionen unterteilt worden.

In diesem Fall haben Sie zwar eine Region verloren, dafür jedoch andere hinzugewonnen. In diesem Update haben wir beispielsweise unsere frühere Region „Germanisches Europa“ aufgeteilt in „Südgermanisches Europa“ und „Nordwestdeutschland“. Ebenso wurde unsere vorherige Region „Zentral- und Osteuropa“ in sechs neue Regionen unterteilt, die Polen, Tschechien, die Slowakei und die Ukraine abdecken und eine detailliertere Darstellung ermöglichen.

 

Warum fehlt bei mir eine Region, die ich ganz sicher erwartet habe?


Wenn eine Region, die Sie in Ihren Ergebnissen erwartet haben, fehlt, kann dies verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel:

Es gibt genetische Einflüsse aus benachbarten Bevölkerungsgruppen.

Einige Bevölkerungsgruppen sind einander sehr ähnlich. So können die genetischen Profile vieler benachbarter europäischer Länder sich stark ähneln, weil sich die Bevölkerung dieser Länder im Laufe der Zeit stark miteinander vermischt hat. Westafrika ist ein weiteres Gebiet, in dem es viele Überschneidungen zwischen den Ländern gibt.

Vielleicht liegt das Ergebnis am Rande Ihres vorhergesagten Prozentbereichs.

Möglicherweise sind die DNA-Übereinstimmungen zwischen Ihnen und den Proben unserer Referenzgruppe nicht ausreichend, um diese ethnische Herkunft in Ihrer DNA zu erkennen.

Vielleicht war das einfach nur ein genetischer Zufall.

Jeder Mensch erhält 50 % seiner DNA von der Mutter und 50 % vom Vater. Das bedeutet, dass jedes Elternteil die Hälfte seines Erbguts nicht an seine Nachkommen weitergibt. Welche Anteile weitergegeben werden und welche nicht, ist vollkommen dem Zufall überlassen. So kann es sein, dass Sie keine ausreichende Menge derjenigen genetischen Marker geerbt haben, die häufig in einer bestimmten Region vorkommen. Das heißt natürlich nicht, dass diese Region nicht zu Ihrer Familiengeschichte gehört. (Lesen Sie mehr über die genetische Vererbung.)

Das könnte daran liegen, dass die Wissenschaft immer weitere Fortschritte macht.

Die Ermittlung der Herkunft Ihrer Familie anhand Ihrer DNA stützt sich auf einen Datenpool, der laufend erweitert wird, und modernste wissenschaftliche Verfahren, die sich ständig weiterentwickeln. Sie können davon ausgehen, dass sich im Zuge wachsender Datenbestände und des wissenschaftlichen Fortschritts bei der DNA-Analyse hier noch Änderungen und Verbesserungen ergeben werden.

Die von uns festgelegten Regionen sind nicht deckungsgleich mit den politischen Grenzen von heute.

Da sich Ländergrenzen und Wanderungsbewegungen im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verschoben haben, kommt es, dass Regionen nicht mehr genau in die heutigen Ländergrenzen passen. So kommt es vor, dass Menschen aus Österreich aufgrund des österreich-ungarischen Kaiserreichs mehr DNA-Anteile haben, die auf Mittelosteuropa als das germanische Europa hinweisen. Und einige unserer Regionen, wie etwa die der südlichen Bantuvölker, erstrecken sich über viele Ländergrenzen hinweg.

 

Warum passen die Angaben in meinen Ergebnissen nicht zu dem, was ich über meinen Stammbaum weiß?


Wenn die Aufschlüsselung Ihrer Herkunft nicht mit dem übereinzustimmen scheint, was Sie über Ihre Herkunft wissen, kann das verschiedene Ursachen haben:

Sie haben nichts von der DNA geerbt, die wir mit einer Region verbinden.

Eltern vererben die Hälfte ihrer DNA an ihre Kinder – aber welche Hälfte das ist, bleibt vollständig dem Zufall überlassen. Deshalb können auch Geschwister unterschiedliche Herkunftsergebnisse haben. Auch wenn Sie beispielsweise einen schwedischen Vorfahren irgendwo in Ihrem Stammbaum haben, ist es zum Teil Zufall, ob Sie tatsächlich „schwedische“ DNA geerbt haben. (Die Vererbung von DNA.)

In Ihrem Stammbaum gibt es eine Menge Menschen, die keine Spuren auf Ihre genetische Zusammensetzung hinterlassen haben.

Mit jeder Generation sinkt die Wahrscheinlichkeit, DNA von einer bestimmten Person in Ihrem Stammbaum zu erben. Das heißt, Ihr Stammbaum ist voller Menschen, die zwar keine Spuren in Ihrer DNA hinterlassen haben, aber trotzdem zu Ihrer Familie gehören. Das trifft umso mehr zu, je weiter Sie im Stammbaum zurückgehen.

Nachbarn können einander sehr ähnlich sein.

Wir erstellen einen Teil Ihrer Herkunftsergebnisse, indem wir Ihre DNA mit Personen in unserer Referenzgruppe der Herkunftsregionen vergleichen, die die Welt in 107 sich überschneidende Regionen unterteilt. Diese Vergleiche stützen sich auf statistische Wahrscheinlichkeiten, denn den prototypischen Menschen mit ausschließlich französischer, koreanischer oder ägyptischer DNA gibt es nicht. Weil unsere Angaben statistisch errechnet werden und Regionen sich überschneiden, kann es sein, dass Ihre DNA stärker mit einer benachbarten Region in unserer Referenzgruppe übereinstimmt als mit der Region, in der Ihre Vorfahren lebten.

Gene richten sich nicht nach modernen Staatsgrenzen.

Vor dem Ersten Weltkrieg sah die Landkarte Europas noch ganz anders aus und vor 200 Jahren erst recht. Es kann daher sein, dass Ihre Vorfahren zwar aus einem bestimmten Land stammen, genetisch aber näher mit den Menschen aus angrenzenden Regionen verwandt sind. Friesen beispielsweise leben in den Niederlanden und Norddeutschland, haben aber auch Verbindungen zu den Angelsachsen in England. Ebenso wenig ist es verwunderlich, wenn die DNA von Personen aus Norditalien eher Frankreich zugeordnet wird.

Urgroßmutter war vielleicht gar nicht so ostpreußisch, wie Sie dachten.

In unserer Vorstellung kommen unsere Vorfahren aus einem bestimmten Ort. Aber ebenso wie viele Menschen heute waren auch die Menschen zur Zeit unserer Vorfahren gemischter Herkunft. Wenn also die Urgroßmutter, die in Frankreich geboren und aufgewachsen ist, tatsächlich nur zur Hälfte Französin war, konnte sie natürlich auch nur viel weniger „französische“ DNA weitergeben.

Manche Gegenden sind einfach kompliziert.

In einigen Regionen, Nigeria etwa, leben viele verschiedene Völker und Gruppen. Andere, zum Beispiel einige Teile Europas, hatten meistens ziemlich durchlässige Grenzen, und die Leute dort haben auch immer Menschen aus den benachbarten Regionen geheiratet. Beide Varianten machen es schwierig, Volksgruppen zu identifizieren oder voneinander zu unterscheiden. Deswegen bleibt die Ermittlung der Herkunft eine permanente Herausforderung, der die Wissenschaftler von AncestryDNA begegnen, indem sie mehr DNA-Daten erfassen und noch eifriger forschen.

 

Was ist, wenn Sie keine Daten für eine Region haben, aus der meine Vorfahren stammen?


Die Herkunftsregionen in AncestryDNA basieren auf verfügbaren Daten. Aber wie gehen wir vor, wenn uns nicht viele Daten über eine Region vorliegen? In diesem Fall erhalten Sie wahrscheinlich Ergebnisse aus einer oder mehreren benachbarten Regionen. Wir haben beispielsweise noch nicht genügend Daten, um zwischen Laos, Kambodscha und Thailand zu unterscheiden. Bis wir mehr Daten erhalten, werden Menschen aus diesen Ländern in der Regel eine Mischung aus dem südostasiatischen Festland, Dai, Vietnam und Südchina in ihren Ergebnissen sehen.

Und noch zwei Dinge: Einige Volksgruppen unterscheiden sich in genetischer Hinsicht nicht stark genug, um als eigene Gruppen erfasst zu werden. Zum anderen ändern sich Länder im Laufe der Zeit, und heutige Grenzen stimmen nicht unbedingt mit genetischen Grenzen überein. Daher kann es Bevölkerungsgruppen bzw. Länder geben, die in keiner Konstellation eine einzige Region ergeben.

 

Warum sind meine Regionen jetzt unter einem neuen Kategorienamen gruppiert?


In diesem Update haben wir außerdem eine neue Verschachtelungshierarchie für Herkunftsregionen eingeführt. Da wir so viele neue Regionen hinzugefügt haben und es möglich ist, dass Regionen mit niedrigeren Prozentanteilen übersehen werden, haben wir unsere neuen, spezifischeren Regionen unter größeren, stabileren „Makroregionen“ zusammengefasst, die durch Geografie oder Bevölkerung definiert sind (z. B. „Westafrika“ oder „Keltisch- und Gälisch“). Diese Struktur soll die Klarheit, das Verständnis und die Stabilität der Ergebnisse von Jahr zu Jahr verbessern. Die Einordnung Ihrer Regionen unter Makroregionen macht sie leichter überblickbar und besser nachvollziehbar, während zentrale Identitäten erhalten bleiben.

 

Warum enthalten die Makroregionen keine Prozentwerte wie meine anderen Herkunftsregionen?


Die Makroregionen dienen dazu, Ihre Ergebnisse übersichtlich, verständlich und nachvollziehbar zu gruppieren. Sie sind kein Ergebnis unserer DNA-Analyse und verfügen nicht über eine zugehörige Referenzgruppe. Aus diesem Grund haben wir ihnen keinen Prozentwert zugewiesen. Stattdessen können Sie sehen, welchen Prozentsatz Ihrer DNA wir den spezifischeren Herkunftsregionen zugeordnet haben, die in unserer Referenzgruppe vertreten sind.

 

Warum habe ich keine Herkunftsgemeinschaften?


Wenn Sie keine starke genetische Verbindung zu einer Gemeinschaft haben, oder wenn wir noch keine identifiziert haben, die mit der Vergangenheit Ihrer Familie verbunden ist, wird sie nicht unter Ihren Ergebnissen erscheinen.

 

Warum sind nicht alle Mitglieder meiner Familie Teil derselben Herkunftsgemeinschaften?


Welchen Herkunftsgemeinschaften wir Sie zuordnen, hängt davon ab, welche AncestryDNA-Mitglieder Ihre Matches sind. Wenn Mitglieder einer Familie unterschiedlichen Herkunftsgemeinschaften zugeordnet sind, liegt das daran, dass jede Person einem eigenen Kreis von Personen mit DNA-Übereinstimmungen (Matches) angehört. Wegen des Musters, in dem DNA von Eltern an ihre Kinder weitergegeben wird, haben Mitglieder einer Familie unterschiedliche Matches: Ihre DNA stammt zur Hälfte von jedem Elternteil, aber jede dieser Hälften ist eine zufällige Auswahl aus der DNA des jeweiligen Elternteils. Deswegen haben Mitglieder einer Familie nie ganz genau dieselben Matches. Das gilt auch für Geschwister, denn sie erben jeweils unterschiedliche Teile der DNA ihrer Eltern. Deswegen können sie auch unterschiedlichen Herkunftsgemeinschaften angehören.

 

Warum gibt es keine Prozentangaben für die Herkunftsgemeinschaften, wie dies für die Herkunftsregionen der Fall ist?


Bei den Regionen, die wir in den Ergebnissen aufführen, weisen wir Sie den Regionen zu, mit denen Ihre DNA die höchsten Übereinstimmungen aufweist. Bei den Herkunftsgemeinschaften dagegen werten wir Ihre DNA-Matches aus, um zu ermitteln, zu welchen Herkunftsgemeinschaften Ihre genetische Verwandtschaft am stärksten ist. Wie hoch die DNA-Übereinstimmung bei DNA-Matches ist, kann ganz unterschiedlich sein: Manchmal ist sie hoch, manchmal nur sehr gering. Was Sie aber zum Teil einer Herkunftsgemeinschaft macht, ist die Beziehung vieler Matches untereinander.

Das Ergebnis sagt Ihnen zwar nicht, wie viel Ihrer DNA von einer bestimmten Herkunftsgemeinschaft stammt, kann aber in anderer Hinsicht viel genauere Angaben liefern, zum Beispiel zur Geographie und Zeit.

 

 

Regionsspezifische Fragen

Warum haben sich meine Ergebnisse in Europa stark verändert?


Das Update 2025 bringt bedeutende Veränderungen bei den Herkunftsregionen in ganz Europa. Es umfasst 68 neue und aktualisierte europäische Herkunftsregionen. Ihre Familie muss jedoch nicht ausschließlich aus Europa stammen, um von diesen Änderungen betroffen zu sein. Französische und britische Kanadier, Afroamerikaner und Afro-Karibiker sowie Mittel- und Südamerikaner – um nur einige Beispiele zu nennen – werden die Auswirkungen dieser Änderungen voraussichtlich ebenfalls feststellen.

Zudem haben wir in diesem Update eine neue Verschachtelungshierarchie für Herkunftsregionen eingeführt, bei der spezifischere Regionen unter größeren, stabileren "Makroregionen" gruppiert werden, die nach Geografie oder Bevölkerung definiert sind. Wir wissen, dass große Änderungen in Ihren Ergebnissen anfangs etwas verwirrend sein können – insbesondere, wenn sie Bereiche betreffen, die zentral für unsere Identität sind. Die neue Makroregionen-Struktur soll die Klarheit und das Verständnis Ihrer Ergebnisse verbessern. Die neue Darstellung macht es einfacher, Ihre Ergebnisse zu überblicken, während zentrale Identitäten erhalten bleiben. 

Warum haben sich die Ergebnisse aus Großbritannien und Irland so stark verändert?


Das Update 2025 bringt bedeutende Veränderungen bei den Regionen innerhalb Englands, Irlands und Schottlands. Wir haben sechs neue Regionen in England hinzugefügt und damit unsere bisherige Region „England und Nordwesteuropa“ in stärker lokalisierte Ergebnisse unterteilt. Ebenso wurde unsere bisherige Irland-Region in vier neue Regionen aufgeteilt – entsprechend den vier Provinzen Irlands – und unsere frühere Schottland-Region wurde in drei neue Regionen aufgelöst, die Schottland, die Schottischen Inseln und Teile Nordirlands abdecken.

Im Laufe der langen Geschichte der Region gab es viele Interaktionen zwischen den Menschen, die im heutigen Schottland, England, Irland und Wales leben. Der Austausch war sogar so eng, dass es bei einigen DNA-Proben schwierig war zu entscheiden, ob sie eher zu England, Schottland oder Wales gehören, oder ob im Falle von Menschen aus Südwest-Schottland oder Nordirland Irland oder Schottland passender ist.

Jetzt kann AncestryDNA Menschen aus eng verwandten Regionen wie diesen leichter unterscheiden. Dadurch konnten wir die britischen Inseln in vier eigene Regionen aufteilen: Wales, Schottland, Irland sowie England und Nordwesteuropa.

Menschen mit Vorfahren aus England oder den nördlichen Countys in Irland haben deshalb jetzt eventuell einen höheren Anteil aus Schottland in ihren Ergebnissen, als sie angesichts der Familiengeschichte erwartet hätten – oder auch umgekehrt. Das ist eine naheliegende Konsequenz, wenn man mehrere so eng miteinander verwandte Völker rein auf DNA-Ebene auseinanderhalten will.

 

Warum haben sich meine Ergebnisse für England und Deutschland so stark verändert?


In diesem Update haben wir die bisherige Region „Germanisches Europa“ in spezifischere Regionen wie „Südgermanisches Europa“ und „Nordwestdeutschland“ unterteilt. Durch die Eingrenzung des Geltungsbereichs dieser deutschen Regionen kann es sein, dass sich die Ergebnisse von Personen mit Wurzeln in westlicheren Teilen Deutschlands in benachbarte Regionen verschieben – etwa in die Niederlande oder nach Südostengland und Nordwesteuropa, eine Region, die auch Teile Belgiens, der Niederlande, Nordfrankreichs und Westdeutschlands umfasst.

 

Warum wurden meine schottischen Ergebnisse stärker irisch?


In diesem Update haben wir bedeutende Änderungen an unseren Regionen in Schottland und Irland vorgenommen, indem wir eine höhere Detailgenauigkeit hinzugefügt und den Geltungsbereich dieser Regionen eingegrenzt haben. Gleichzeitig bedeutet die gemeinsame Geschichte dieser Länder, dass sich irische und schottische Abstammung regelmäßig in beiden Bevölkerungen widerspiegelt. Durch die Stärkung unserer Referenzgruppen für beide Bevölkerungen kann es sein, dass sich Ihre Ergebnisse verschieben und Ihre irische oder schottische Herkunft besser abgebildet wird.

 

Warum haben sich meine Ergebnisse für Germanisches Europa geändert?


Die zuvor allgemein gehaltene Region „Germanisches Europa“ wurde in spezifischere Regionen wie „Südgermanisches Europa“ und „Nordwestdeutschland“ unterteilt. Personen mit Wurzeln in Mittel-, Süd- und Westdeutschland werden in ihren Ergebnissen vor allem die neue Region „Südgermanisches Europa“ sehen. Wer seine Wurzeln in Norddeutschland hat, wird hauptsächlich die Region „Nordwestdeutschland“ sowie die Niederlande in den Ergebnissen erkennen. Bei Personen mit Wurzeln in Ostdeutschland wird sich das Ergebnis am stärksten verändern, wobei „Nordzentraleuropa“ als Region stärker in den Vordergrund tritt. Dies spiegelt die gemischte deutsch-polnische Bevölkerung wider, die in den ehemaligen Ostgebieten Deutschlands lebte und die nach dem Zweiten Weltkrieg von Polen und der Sowjetunion annektiert wurden.  Technische Fortschritte tragen dazu bei, dass unsere Auswertungen von Herkunftsregionen präziser werden, besonders bei Menschen mit genetischen Beimischungen. Dieser technische Fortschritt führt dazu, dass viele Ancestry-Mitglieder deutliche Änderungen im westeuropäischen Teil ihrer Ergebnisse feststellen werden – oft mit einem höheren Anteil „Deutschland“. 

Meine Familie stammt aus Ungarn, aber in meinen Ergebnissen erscheint die Slowakei. Warum?


Bei Ancestry arbeiten wir laufend an der Verfeinerung unserer Angebote, damit wir unseren Mitgliedern noch präzisere Auswertungen bieten können. Neue Regionen können wir definieren, wenn uns genügend Daten vorliegen, um das für eine Region typische genetische Profil zu ermitteln. Derzeit ist es uns noch nicht gelungen, eine eigenständige Region für Ungarn zu entwickeln.  In solchen Fällen spiegeln Ihre Ergebnisse benachbarte Regionen wider, wie etwa die Slowakei oder die Nordwestlichen Balkanstaaten. Wenn Sie auf die Detailansicht der Region klicken, werden Sie sehen, dass diese Regionen auch Teile Ungarns umfassen. Wichtig ist: Länder verändern sich im Laufe der Zeit, und heutige Landesgrenzen auf einer Karte spiegeln nicht unbedingt die historischen Grenzen wider, die über Jahrhunderte hinweg die Genetik dieser Bevölkerungen geprägt haben könnten. Beispielsweise gehörten die heutigen Staaten Ungarn und Slowakei früher beide zu Österreich-Ungarn. Daher kann es vorkommen, dass Länder durch Herkunftsregionen abgedeckt werden, die sich von den heutigen politischen Grenzen unterscheiden.

 

Warum hat meine Zuordnung zu Süditalien abgenommen?


Im Jahr 2025 führten Aktualisierungen unserer Referenzgruppe sowie die Aufnahme vieler neuer Regionen im Mittelmeerraum (z. B. Sizilien, Kreta, Ägäische Inseln und Ionische Inseln) dazu, dass unsere Herkunftsregion Süditalien deutlich stärker auf Italien fokussiert und spezifischer geworden ist. Im Jahr 2024 stellten wir fest, dass die Zuordnung zur Region Süditalien in vielen historisch verbundenen Gebieten rund um das Mittelmeer – darunter Griechenland, Kreta und die Türkei – zunahm. Nun haben viele dieser Gebiete eigene Herkunftsregionen erhalten, was die Bedeutung von Süditalien in den Ergebnissen der Mitglieder verringert.

 

Warum hat meine Zuordnung zu Anatolien & und dem Kaukasus zugenommen?


Die Aufnahme vieler neuer Regionen im Mittelmeerraum – darunter Sizilien, Kreta, Ägäische Inseln und Ionische Inseln – hat dazu geführt, dass unsere Herkunftsregion Süditalien nun deutlich stärker auf Italien fokussiert und spezifischer ist. Im Jahr 2024 stellten wir fest, dass die Zuordnung zur Region Süditalien in vielen historisch verbundenen Gebieten rund um das Mittelmeer – darunter auch die Türkei – zunahm. In unserem Update 2025 konnten wir dies korrigieren und die Zuordnung zur Region Anatolien & und Kaukasus für Personen mit Wurzeln in der Türkei und im östlichen Mittelmeerraum wiederherstellen.

 

Warum hat meine Zuordnung zu mehreren nordafrikanischen und nahöstlichen Regionen zugenommen?


Im Jahr 2025 haben Aktualisierungen unserer Referenzgruppe dazu beigetragen, viele neue Regionen im Mittelmeerraum hinzuzufügen, darunter Sizilien, Kreta, die Ägäis-Inseln und die Ionischen Inseln. Diese Updates haben diese Regionen fokussierter und spezifischer gemacht. Eine Folge dieser neuen Regionen ist, dass Personen mit Wurzeln in benachbarten nordafrikanischen und nahöstlichen Gebieten diese Mittelmeerregionen nicht mehr in ihren Ergebnissen sehen und stattdessen eine stärkere Zuordnung zu Regionen in Nordafrika oder dem Nahen Osten feststellen.

 

Warum hat meine Zuordnung zu den Niederlanden zugenommen?


Im Jahr 2025 ermöglichten uns Aktualisierungen unserer Referenzgruppe die Hinzufügung neuer Regionen in Nordwestdeutschland und Südengland und Nordwesteuropa, was zu spezifischeren und präziseren Zuordnungen führte und gleichzeitig die Ergebnisse für Westeuropa besser ausbalancierte. Infolgedessen werden Personen mit Wurzeln in den Niederlanden voraussichtlich eine stärkere Zuordnung zur Herkunftsregion Niederlande und eine geringere Zuordnung zu diesen benachbarten Regionen feststellen. 

 

Warum hat sich mein Norwegen-Anteil erhöht? Unser Update 2025 an unserer Referenzgruppe und dem Zuordnungsalgorithmus hat es uns ermöglicht, die Zuordnung für Norwegen und angrenzende skandinavische Regionen anzupassen. Infolgedessen werden Personen mit tiefen Wurzeln in Norwegen nun einen größeren Anteil dieser Region in ihren Ergebnissen sehen.

 

Warum hat meine Zuordnung zu Frankreich abgenommen?


Im diesjährigen Update haben wir zwei neue Regionen hinzugefügt, die Menschen aus dem französischsprachigen Kanada repräsentieren: Akadien und Québec. Viele Menschen in den USA und Kanada mit familiären Wurzeln zu frühen französisch-amerikanischen Siedlern werden feststellen, dass diese französisch-kanadischen Regionen nun prominenter in ihren Ergebnissen erscheinen und unsere bisherige Region Frankreich ersetzen. Darüber hinaus kann es durch die Entwicklung mehrerer neuer Regionen in England und Westeuropa bei Personen mit Wurzeln im europäischen Teil Frankreichs zu einer stärkeren Zuordnung zu den Regionen Südostengland und Nordwesteuropa, Südgermanisches Europa und Spanien kommen. 

 

Warum hat meine Zuordnung zu Russland abgenommen? 


Das neueste Update hat die beiden weit gefassten Regionen Zentral- und Osteuropa und Baltikum durch acht neue Regionen ersetzt: Estland und Lettland, Litauen, Nordostpolen, Nordzentraleuropa, Südpolen, Slowakei, Westukraine und Osttschechien. Diese neuen Regionen haben unsere regionale Genauigkeit erheblich verbessert. Als Nebeneffekt wurde die Zuordnung zur Region Russland für Personen mit Wurzeln in vielen dieser Nachbarländer reduziert.

 

Warum hat meine Zuordnung zu Dänemark abgenommen?


In früheren Updates haben wir eine übermäßige Zuordnung zu Regionen wie Dänemark und Schweden bei Personen mit Wurzeln in Südengland beobachtet. Dieses Muster spiegelt die historische Verbindung zwischen diesen Bevölkerungsgruppen wider. In diesem Jahr konnten wir mit dem Update von sieben Regionen in England und der neuen Region Nordwestdeutschland die Zuordnung zu Dänemark für Personen mit Wurzeln in vielen angrenzenden Regionen reduzieren. Insgesamt stellt dies eine verbesserte Nutzererfahrung dar, die die tatsächlichen genealogischen Ursprünge dieser Personen besser widerspiegelt.

 

Wie wurden Ihre neuen sephardisch- und aschkenasisch-jüdischen Regionen entwickelt?


Wie bei vielen unserer anderen Regionen wurden auch die Referenzgruppen für unsere sephardisch-jüdische und aschkenasisch-jüdische Region anhand von Proben von Ancestry-Mitgliedern erstellt. Konkret haben die DNA-Ergebnisse und die Informationen aus dem Stammbaum dieser Mitglieder sie mit diesen geografisch und ethnisch spezifischen Gemeinschaften in Verbindung gebracht.

 

Ich habe / Ich habe nicht die sephardisch- oder aschkenasisch-jüdischen Regionen in meinen Ergebnissen. Bedeutet das, dass ich (nicht) sephardisch/aschkenasisch bin?


Unsere Region „Sephardische Juden“ ist nicht repräsentativ für die gemeinsame Geschichte aller sephardischen Gruppen. Vielmehr bildet sie die sephardischen Gruppen ab, die in bestimmten Regionen am Mittelmeer leben bzw. gelebt haben, vor allem Spanien, Türkei und Griechenland. Bedenken Sie unbedingt, dass ein Anteil dieser Region in Ihren Ergebnissen kein Beleg für oder gegen Ihre Zugehörigkeit zu dieser ethnischen Gruppe ist. Sich einer ethnischen oder kulturellen Gruppe zugehörig zu fühlen, umfasst wesentlich mehr als nur genetische Gesichtspunkte.

 

Aschkenasische und Sephardische Juden sind keine ethnischen Zuordnungen bzw. Regionen.


Was es bedeutet, jüdisch zu sein, ist ein komplexes Thema, und jüdisch zu sein, kann für verschiedene Menschen unterschiedliche Dinge bedeuten. Es kann eine Frage der Religion sein. Jüdisch zu sein kann aber auch eine Frage von Traditionen und Kultur sein. Um herauszufinden, aus welchen Bevölkerungsgruppen Ihre Vorfahren stammen, untersucht der AncestryDNA-Test den DNA-Anteil von weniger als 1 Prozent, in dem sich Menschen voneinander unterscheiden. 

 

FAQ zur Region „Osteuropäische Roma“


Wie hat Ancestry die Herkunftsregion „Osteuropäische Roma“ ermittelt?
 
Wie bei vielen unserer Herkunftsregionen wurde die Referenzgruppe für die Region „Osteuropäische Roma“ anhand von DNA-Proben von Ancestry-Mitgliedern erstellt. Die DNA-Proben und die Angaben in den Stammbäumen der betreffenden Ancestry-Mitglieder brachten diese in Verbindung mit dem Volk der Roma sowie zu diesem osteuropäischen Gebiet.

Unsere Region „Osteuropäische Roma“ ist nicht repräsentativ für die gemeinsame Geschichte aller Roma-Volksgruppen. Vielmehr steht sie für Angehörige der Roma, die selbst in bestimmten Regionen Osteuropas leben oder deren Vorfahren dort gelebt haben. Da aber das weltweit zu findende Volk der Roma auf eine gemeinsame Herkunft zurückblickt, ist es möglich, dass Roma, die nicht aus Osteuropa stammen, dennoch eine gewisse Zuordnung zu dieser Herkunftsregion in ihren Ergebnissen wiederfinden. Bedenken Sie unbedingt, dass die Tatsache, dass diese Region in Ihren Ergebnissen aufscheint, keinen Beleg für oder gegen Ihre Zugehörigkeit zu dieser Gruppe darstellt. Sich einer kulturellen Gruppe zugehörig zu fühlen, umfasst wesentlich mehr als nur genetische Gesichtspunkte.

Woher stammen Ihre Proben mit Roma-DNA?
 
Wie bei vielen unserer anderen Regionen wurde die Referenzgruppe für die Region „Osteuropäische Roma“ anhand von DNA-Proben von Ancestry-Mitgliedern erstellt. Die DNA-Proben und die Angaben in den Stammbäumen der betreffenden Ancestry-Mitglieder bildeten eine Verbindung zum Volk der Roma sowie zu dieser osteuropäischen Region. Einzelheiten zum Aufbau unserer Referenzgruppen können Sie unserem Whitepaper entnehmen.

Meine vorigen Ergebnisse waren detaillierter. Warum habe ich stattdessen jetzt „Osteuropäische Roma“?

Als es unsere neue Region „Osteuropäische Roma“ noch nicht gab, hatten einige Menschen mit Roma-Wurzeln aus Osteuropa eine Mischung verschiedenster Herkunftsregionen in ihren Ergebnissen, zum Beispiel Nordindien, Anatolien und Kaukasus, Griechenland und Albanien, den Balkan und weitere Landstriche zwischen Indien und Griechenland.

Diese Mischung von Herkunftsregionen aus diesem Gebiet spiegelt sowohl die frühe Geschichte der Roma wider als auch die Wissenschaft hinter unseren Analysen.

Doch obwohl eine solche Mischung von Regionen die komplexe Frühgeschichte dieser Bevölkerungsgruppe nachzeichnet, hat sie wenig Aussagekraft, um die konkrete Familiengeschichte eines Menschen zu verstehen. Sie macht es schwieriger nachzuvollziehen, wo Mitglieder der Familie gelebt haben oder hingezogen sind.

Da wir unseren Ancestry-Mitgliedern die Möglichkeit geben möchten, mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden, wollten wir hier aussagekräftigere Ergebnisse ermöglichen und haben deshalb bei diesem Update Osteuropäische Roma als neue Region hinzugefügt. Diese neue Region soll es einfacher machen, Ihre Ergebnisse zu interpretieren, und gibt uns die Möglichkeit, auch geringere Anteile dieser Herkunft in Ihrer DNA zu identifizieren.

Ich habe die Region „Osteuropäische Roma“ (nicht) in meinen DNA-Ergebnissen. Heißt das, dass ich zur Gruppe der Roma gehöre/nicht gehöre?
 
Die Herkunftsdaten sind kein Beweis oder Gegenbeweis für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Sich einer kulturellen Gruppe zugehörig zu fühlen, umfasst wesentlich mehr als nur genetische Gesichtspunkte oder familiäre Verbindungen. Manchmal ist es auch eine Frage von bewussten Entscheidungen, Erziehung, Familiengeschichte, Tradition, Gesetzen oder vielen anderen Faktoren.

Wenn der Anteil der „Osteuropäischen Roma“ in Ihren Ergebnissen größer oder kleiner ist als erwartet, kann das verschiedene Gründe haben:

Erstens: Ein Kind erbt von jedem Elternteil nur die Hälfte von dessen Genen. Wenn also einer Ihrer Vorfahren den Roma angehörte und viele Generationen zwischen Ihnen und diesem Vorfahren liegen, ist es gut möglich, dass Ihre Ergebnisse weniger typische Merkmale dieser Herkunft aufweisen.

Zweitens: Welche DNA-Abschnitte vererbt werden, ist vollkommen zufällig. Jeder Elternteil gibt die Hälfte seiner DNA an Sie weiter, aber das bedeutet nicht unbedingt, dass auch von jeder Herkunftsregion die Hälfte dabei ist. (Siehe Die Vererbung von DNA.)

Drittens können auch die Geschichte einer Bevölkerungsgruppe und die Interaktion mit benachbarten Bevölkerungsgruppen die DNA-Ergebnisse beeinflussen. Dadurch kann es sein, dass Ihr Anteil der Region „Osteuropäische Roma“ anders ist als erwartet und möglicherweise ergänzt wird durch Ergebnisse, die auf Herkunftsregionen aus Mittel- und Osteuropa, dem Balkan oder Anatolien und dem Kaukasus hinweisen.

Viertens: Die Vererbung lässt sich nicht exakt vorhersagen. Die Prozentbereiche, die wir Ihnen für die Regionen in Ihren Ergebnissen anzeigen, sind die wahrscheinlichsten, aber nicht die einzig möglichen Ergebnisse. Andere Möglichkeiten können fast ebenso wahrscheinlich sein. Diese anderen möglichen Prozentsätze bilden die Spanne in Ihren Ergebnissen.

 

Meine bisherige Region „Südostasien“ ist jetzt aufgeteilt in „Kontinental-Südostasien“ und „Maritimes Südostasien“. Wie kommt das?


Wir haben unserer Referenzgruppe neue DNA-Proben hinzugefügt und konnten unsere bisherige Region „Südostasien“, die sich über Teile von Thailand, Kambodscha, Malaysia, Indonesien, Singapur, Brunei und Papua-Neuguinea erstreckte, in kleinere Regionen unterteilen. Die bisherige Region haben wir aufgeteilt in „Kontinental-Südostasien“ (mit großen Teilen von Malaysia, Thailand und Kambodscha) und „Maritimes Südostasien“ (mit Indonesien, Singapur, Brunei und Papua-Neuguinea). Diese neuen Regionen liefern präzisere Ergebnisse für Menschen mit Wurzeln in diesen südostasiatischen Regionen.

Die Anteile von Personen mit Wurzeln in Malaysia verteilen sich jetzt eventuell auf die neuen Regionen „Kontinental-Südostasien“ und „Maritimes Südostasien“. Das liegt an der geografischen Nähe und der gemeinsamen Geschichte der Bevölkerung auf dem Festland und den Inseln.

 

Mein Anteil der Region „Südostasien“ ist verschwunden. Woran liegt das?


Wir haben unserer Referenzgruppe neue DNA-Proben hinzugefügt und konnten unsere bisherige Region „Südostasien“, die sich über Teile von Thailand, Kambodscha, Malaysia, Indonesien, Singapur, Brunei und Papua-Neuguinea erstreckte, in kleinere Regionen unterteilen. Die bisherige Region haben wir aufgeteilt in „Kontinental-Südostasien“ (mit großen Teilen von Malaysia, Thailand und Kambodscha) und „Maritimes Südostasien“ (mit Indonesien, Singapur, Brunei und Papua-Neuguinea). Diese neuen Regionen liefern präzisere Ergebnisse für Menschen mit Wurzeln in diesen Gebieten.

 

Warum hat sich mein Hawaii-Anteil erhöht?


Unsere aktualisierte Referenzgruppe wirkt sich auf die Ergebnisse vieler Menschen mit Herkunft aus Hawaii aus. Um mehr über die Auswirkungen dieser Updates zu erfahren, lesen Sie diesen Artikel eines unserer Wissenschaftler.

 

Warum hat sich mein Anteil „Neuseeland Maori“ erhöht?


Unsere aktualisierte Referenzgruppe wirkt sich auf die Ergebnisse vieler Menschen mit Herkunft aus Neuseeland Maori aus. Um mehr über die Auswirkungen dieser Updates zu erfahren, lesen Sie diesen Artikel eines unserer Wissenschaftler.

 

Warum haben sich meine Ergebnisse in Westafrika so stark verändert?


In unserem Update 2024 haben wir acht neue Regionen in Afrika hinzugefügt, von denen sechs in Nigeria und der umliegenden Region liegen. Um diese Herkunftsregionen definieren zu können, haben wir gezielt daran gearbeitet, mehr Menschen aus diesen Regionen in unsere Referenzgruppe aufzunehmen. Deshalb ist es so, dass sich die wichtigsten Regionen bei vielen Menschen mit Wurzeln etwa in Benin, Togo, Ghana, Nigeria oder Côte d’Ivoire geändert haben oder dass ganz neue Regionen hinzugekommen sind. Dieses Update hat insbesondere Personen afroamerikanischer, schwarz-kanadischer und schwarz-britischer Abstammung betroffen.

 

In meinen Ergebnissen war früher die Region Kamerun, Kongo und westliche Bantuvölker, jetzt gibt es nur noch Kamerun und/oder Westliche Bantuvölker. Was ist passiert?


In unserem Update 2024 konnten wir unsere Region Kamerun, Kongo & Westliche Bantuvölker in eine eigenständige Region Kamerun und eine Region Westliche Bantuvölker aufteilen. Es ist weiterhin möglich, dass beide Regionen in Ihren Ergebnissen enthalten sind. Da unsere Referenzgruppe immer umfangreicher wird, gelingt es uns im Laufe der Zeit oft, benachbarte Regionen mit gemeinsamen genetischen Eigenschaften deutlicher voneinander abzugrenzen.

 

Warum haben sich meine Ergebnisse in Indien stark verändert?


In unserem Update 2024 haben wir in Indien sechs neue Regionen hinzugefügt, so dass Nord- und Südindien sowie die umliegenden Regionen nun eigenständige Regionen sind. Um diese Herkunftsregionen definieren zu können, haben wir gezielt daran gearbeitet, mithilfe unserer umfangreichen Datenbank mit DNA von Ancestry-Kunden mehr Menschen aus diesen Regionen in unsere Referenzgruppe aufzunehmen. Infolgedessen werden die meisten Personen indischer Abstammung eine neue Aufschlüsselung sehen, die auf eine oder mehrere dieser Regionen in Indien hinweist.  

 

Meine Ergebnisse enthielten zuvor die Region Schweden und/oder Dänemark, jetzt aber nur Dänemark oder Schweden. Was ist passiert?


Bei der Arbeit mit unserer Referenzgruppe konnten wir die umfangreichere Region Schweden und/oder Dänemark in zwei eigenständige Regionen aufteilen: Schweden oder Dänemark. Es ist weiterhin möglich, dass beide Regionen in Ihren Ergebnissen enthalten sind. Da unsere Referenzgruppe immer umfangreicher wird, können wir im Laufe der Zeit oft, benachbarte Regionen mit gemeinsamen genetischen Eigenschaften deutlicher voneinander abzugrenzen.

 

 

Regionennamen und -karten

Wie erhalten die Regionen ihre Namen?


Wir orientieren uns mehr an Menschen als an Orten. Dennoch lehnen sich die Namen unserer Regionen in den meisten Fällen an heutige Staaten oder an Regionen an, in denen die Menschen in unserer Referenzgruppe bereits seit Generationen verwurzelt sind.

Wir bei AncestryDNA setzen alles daran, die Weltbevölkerung angemessen abzubilden. Wir arbeiten mit einem vielfältigen Netzwerk externer Wissenschaftler und Experten zusammen, um die Benennung unserer Regionen zu entwickeln und zu überprüfen. Die Benennung unserer Herkunftsregionen durchläuft mehrere Etappen.

Am Anfang stehen Landkarten, die uns zeigen, welche DNA-Ergebnisse und welche Zugehörigkeiten für Menschen, die schon lange in einer Region leben, am häufigsten sind. Wir überlegen außerdem, welche Personen die Region wahrscheinlich in ihren Ergebnissen haben werden, damit wir einen Namen finden, der nicht zu breit, aber auch nicht zu eng gefasst ist. Das ist unser Ausgangspunkt.

Manchmal fragen wir anschließend Menschen aus der Region um ihre Meinung zu verschiedenen möglichen Namen oder bitten sie um Vorschläge. Und schließlich bitten wir unsere externen Fachleute, die sich hervorragend in der Region auskennen und unsere Namensvorschläge auf Korrektheit und kulturelle Angemessenheit prüfen können.

 

Wie interpretiere ich die Regionskarten?


Die Karten wurden erstellt, indem die durchschnittlichen Ergebnisse von Personen ermittelt wurden, deren Familien schon seit langem in der Region leben. Je intensiver die Schattierung, desto höher ist der Prozentsatz, den wir für diese Region in den Ergebnissen dieser Personen sehen. Da die Karten nur eine ungefähre Vorstellung von der Ausdehnung dieser Region geben, kann die Region auch bei Menschen außerhalb des markierten Bereichs in den Ergebnissen aufgeführt werden. Umgekehrt wird die Region nur bei einigen Menschen, die im markierten Bereich leben, in den Herkunftsergebnissen aufgeführt. Für einige Regionen – Khoisan, Aka- und Mbuti-Völker, Twa, sephardische Juden, aschkenasische Juden und Russlanddeutsche – haben wir außerdem historische Bevölkerungsdaten verwendet, um die Karten zu ergänzen und zu verfeinern.

 

Wie findet AncestryDNA die Geschichten für die Herkunftsgemeinschaften in meinen Herkunftsergebnissen?


Herkunftsgemeinschaften basieren auf einer Technologie, die Gruppen von AncestryDNA-Mitgliedern identifiziert, die höchstwahrscheinlich miteinander verwandt sind, weil sie gemeinsame Vorfahren aus jüngerer Zeit (nicht mehr als 325 Jahre zurückreichend) haben, die zur gleichen Zeit am selben Ort oder in derselben Kultur lebten.

Wenn wir eine Herkunftsgemeinschaft erkannt haben, suchen wir nach Mustern in den Herkunftsregionen und den Daten der mit AncestryDNA verknüpften Stammbäume, etwa nach Geburtsorten von Vorfahren, um festzustellen, wo sie gelebt haben und wohin sie gezogen sind. Stammbäume sind nicht für eine Zuordnung zu einer Herkunftsgemeinschaft notwendig. Allerdings helfen uns mit Testergebnissen verknüpfte Stammbäume, die Vergangenheit einer Herkunftsgemeinschaft aufgrund ihrer Geschichte zu erklären.

Historiker suchen anhand dieser Orts- und Zeitangaben nach den großen geschichtlichen Zusammenhängen, die Mitglieder einer Herkunftsgemeinschaft miteinander verbinden. Das Zeitmaterial in Ihren Ergebnissen erzählt vielleicht nicht genau die Geschichte Ihrer Vorfahren, aber es kann Ihnen Einblicke in ihr tägliches Leben und die Ereignisse geben, die sie unmittelbar miterlebt haben können.

 

Warum beginnen einige der Zeitleisten für Herkunftsgemeinschaften zu unterschiedlichen Zeiten?


Grundlage für die Herkunftsgemeinschaften sind AncestryDNA-Matches, die vermutlich Vorfahren hatten, die früher zur gleichen Zeit am gleichen Ort lebten. Allerdings lassen sich nicht alle Herkunftsgemeinschaften über den gleichen Zeitraum zurückverfolgen. Einige Gruppen sind jüngeren Datums, andere dagegen reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück.

 

 

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