Wir Menschen teilen über 99 % unserer DNA miteinander, und kein einziges Gen ist einzigartig für Menschen einer bestimmten Herkunftsregion. Um herauszufinden, woher Ihre Vorfahren stammen, untersucht der https://internalancestrysupport.zendesk.com/hc/en-us/articles/53933316730515-/hc/en-au/articles/53933330544787-Update-Q2-2022-218-New-Communities-/hc/en-us/articles/53933347838227-/hc/en-us/articles/53933324412691-Test daher den DNA-Anteil von weniger als 1 Prozent, in dem sich Menschen voneinander unterscheiden. Unsere Herkunftsregionen messen die Menge der gemeinsamen DNA. Wenn bei einigen Menschen bestimmte Gene in ähnlicher Häufung auftreten, definieren wir anhand dieser Häufung eine https://internalancestrysupport.zendesk.com/hc/en-us/articles/53933316730515-/hc/en-au/articles/53933330544787-Update-Q2-2022-218-New-Communities-Region.

Menschen sind nicht von Natur aus in voneinander abgegrenzte genetische Populationen aufgeteilt. Allgemein lässt sich sagen, dass die DNA-Übereinstimmungen zwischen zwei Gruppen umso höher sind, je mehr Kontakt es zwischen den Angehörigen dieser Gruppen gibt. Umgekehrt werden die genetischen Eigenheiten einer Gruppe ausgeprägter, wenn diese Gruppe von anderen isoliert ist. Eine solche Isolation kann durch geographische Hindernisse wie Berge oder Wasserflächen entstehen oder aus kulturellen Gründen, wie etwa Sprache oder Religion. 

Die Geschichte des jüdischen Volkes lässt sich bis in einen Teil des Nahen Ostens zurückverfolgen, der als die alte Levante oder das alte Kanaan bekannt ist. Das Judentum ist der Glaube des antiken hebräischen Volkes, der früheren Israeliten, und sein heiliger Text ist die hebräische Bibel. Die babylonische Zerstörung des Ersten Tempels in Jerusalem im Jahr 586 v. Chr. führte zu ihrem ersten Exil. Obwohl sie später zurückkehren konnten, führte die Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. dazu, dass das jüdische Volk in der ganzen Welt verstreut wurde, was als jüdische Diaspora bekannt ist. Diese jüdischen Gemeinden haben eine gemeinsame Geschichte und halten jüdische Traditionen aufrecht.

Durch diese geografische Streuung bildeten sich mehrere subethnische Gruppen heraus. Die drei Hauptgruppen sind die Azhkenazim, die Sepharadim und die Mizrahim. Heute machen die aschkenasischen Juden über 80 % der jüdischen Bevölkerung weltweit aus. Diese Bevölkerung hatte sich in der Vergangenheit im Rheintal niedergelassen, bevor sie aufgrund der Verfolgung im Mittelalter nach Ost- und Mitteleuropa floh. Diese jüdischen Gemeinden in Ost- und Mitteleuropa wurden während des Holocausts dezimiert.

Sephardische Juden ließen sich ursprünglich auf der Iberischen Halbinsel nieder. Ihre Vertreibung aus dieser Region im XV. Jahrhundert führte zur Entstehung zahlreicher sephardischer Diasporas, vor allem in Nordafrika und im östlichen Mittelmeerraum. Mizrachim-Juden – das bedeutet „östlich“ – stammen aus verschiedenen Gemeinden im Nahen Osten, Nordafrika und Zentralasien. Ihre älhttps://internalancestrysupport.zendesk.com/hc/en-us/articles/53933269700243-/hc/en-us/articles/53933269959827-/hc/en-us/articles/53933318476179-/hc/en-us/articles/53933340474387-testen und größten Gemeinschaften befanden sich im heutigen Irak, Iran und Jemen.

Diese Untergruppen haben zwar eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Rituale, haben aber auch ihre eigenen Traditionen, Sprachen und kulturellen Identitäten entwickelt. Diese jüdischen Untergruppen teilen auch ein bestimmtes genetisches Erbgut. So haben beispielsweise Menschen aschkenasisch-jüdischer Abstammung aufgrund vererbbarer Genmutationen ein höheres Risiko für einige Krebsarten. 

Was es bedeutet, Jude zu sein, ist ein komplexes Thema, und Jude zu sein, kann für verschiedene Menschen unterschiedliche Dinge bedeuten. Es kann eine Frage der Religion sein, und aus religiöser Sicht ist man Jude, wenn man von einer jüdischen Mutter geboren wurde. Aber Jude zu sein kann auch eine Frage der Abstammung, der Ethnizität und der Kultur sein. Das heißt, Juden können Atheisten sein und sich dennoch aufgrund ihrer Religion, Kultur oder Abstammung als Juden identifizieren. Andererseits können Menschen auch zum Judentum konvertieren und sich daher aufgrund ihres Glaubens und nicht aufgrund ihrer Abstammung als Juden identifizieren. 


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